Touristen zahlen ab 2014 die Strafen der Klaunutten
Wenn die neue „Ordenanza Civica“ in Kraft tritt, ist der einzige Verlierer der Tourist. Ab dem 1. Mai 2014 sollen an der Playa de Palma nur noch die „vermeintlichen Freier“ der Klaunutten am Ballermann Strafen zahlen. Die Klaunutten hingegen kommen straffrei und ungeschoren davon!
Diese sicher monatelang durchdachte und diskutierte Änderung soll dann endlich die Playa de Palma befrieden und den Klaunutten den Gar aus machen. Es ist absolut angebracht jetzt in schallendes Gelächter auszubrechen, denn diese Änderung wird den gewünschten Effekt nicht bringen. Die Klaunutten reiben sich jetzt schon die Hände, denn sie wissen, dass sie im Sommer 2014 gar nichts mehr zu befürchten haben! Schließlich zahlen ja am Ende die bescheuerten Touristen, die sich gegen diese Änderung nicht wehren konnten.
Während Straßenmusiker ca. 300 Beschwerdebriefe einbrachten und mit Ihrem Protest dadurch Erfolg hatten, wurde den Touristen diese Möglichkeit verwehrt. Eigentlich sollte ein Casting stattfinden, welches gute von schlechten Straßenmusikern trennt, doch bereits 300 Briefe brachten das Rathaus zum wackeln. Alvaro Gijon, unser Held vom Erdbeerfeld, zog daraufhin die Idee des Castings zurück. Es wird 2014 wohl nur örtliche Beschränkungen geben! Ein voller Erfolg für die Straßenmusiker.
Die Hoteliers der Playa de Palma kritisieren die neuen Pläne der Bestrafung von Touristen und halten diese für absolut kontraproduktiv. Sie fordern eine Bannmeile, in der Prostitution generell verboten wird. Diese Bannmeilen existieren in Spanien um Schulen und Kindergärten. Diese Bannmeile könnte problemlos auf touristische Gebiete ausgeweitet werden.
So wird im Sommer 2014 sicher der eine oder andere besoffene Tourist auf dem Weg ins Hotel nicht nur von den Klaunutten ausgenommen, er bekommt danach auch noch einen fetten Strafzettel von der Polizei. Nach unseren Informationen können diese Bußgelder bis zu 3000€ betragen.
Leider haben Touristen auf Mallorca jedoch nur den Auftrag ordentlich Geld auszugeben, für deren Wohlbefinden und deren Sicherheit interessiert man sich aber erst an untergeordneter Stelle.