Theorie zur Verbesserung des Ballermann – Teil 1

 

 

Weniger Verkehr = mehr Qualität!

Die aktuellen Straßen sind viel zu eng. Es gibt viel zu viele Fahrzeuge die in den ersten Linien der Playa de Palma geparkt werden, da hier auch Menschen wohnen. Aber nicht alle Autos sind von Anwohnern, Lieferanten oder Angestellten, sondern von Autovermietungen, Urlaubsgästen und Dauerparkern. Da die Häuser nicht verschoben werden können, um Parkplätze zu schaffen, sollte man die Autos in der Playa de Palma reduzieren um somit eine Straßenseite verbreitern bzw. begrünen zu können. Eine Reduzierung der Autos hätte auch andere sehr angenehme Nebeneffekte wie z.B. weniger Unfälle und weniger Lärmbelastung.


Wie kann das erreicht werden?

An strategisch günstigen Punkten wie z.B. dem großen Kreisel an der Avenida de las Maravillas könnte ein großes Parkhaus entstehen, wo Autos die nicht in die Playa einfahren dürfen, geparkt werden könnten. Dies natürlich gegen Gebühr, welche der Gemeinde zu Gute kommen könnten. Platz genug wäre dort vorhanden und eine Refinanzierung ist bei dieser Lage und dem zu erwartenden Aufkommen auch garantiert.
Die Einfahrt in die Playa de Palma sollte nur für Residenten, öffentliche Fahrzeuge und Lieferanten möglich sein. Die ersten 3 bzw. 4 Meereslinien können recht einfach per Schranken gesperrt werden. Eine Karte, ein Chip oder ein Schlüssel garantieren die Einfahrt für alle denen es gestattet ist. Sollte doch ein Autovermieter, Urlaubsgast oder Dauerparker in die Playa einfahren wollen, so wäre dies nur gegen eine Gebühr und für eine gewisse Zeit möglich.

Da El Arenal bzw. die Playa de Palma eine perfekte Umgehungsstraße besitzt, von der aus fast alle kleineren Straßen erreichbar sind, wäre es möglich mit weniger als 20 Schranken die „Hot Zone“ abzudecken. Einige dieser Schranken, an Hauptstraßen und wichtigen Punkten, könnten mit einem Wärter inkl. Häuschen besetzt werden.
Bauplatz für ein entsprechendes Parkhaus wäre am Ballermann 4, Ballermann 7, Ballermann 10 und Ballermann 13 in 3. bzw. 4. Linie vorhanden. Die Bauzeit eines Parkhauses dürfte pauschal ca. 12 Monate betragen, auf Mallorca wahrscheinlich eher 18 Monate. Denn wenn man innerhalb von 24 Monaten ein 5 Sterne Hotel mit 380 Zimmern komplett fertigbasteln kann, wird ein Parkhaus sicher in Jahresfrist zu packen sein.

 

 

Was wird außerdem erreicht?

 

Die Immobilienpreise in der verkehrsberuhigten Zone würden steigen. Die Anwohner wären weniger Lärm ausgesetzt und könnten direkt vor ihrem Haus parken ohne lange Zeit mit der Suche nach einem Parkplatz zu verschwenden.Das dauernde Parkplatz suchen würde entfallen, die Emission reduziert und den Anwohnern erheblich geholfen! Da junge Spanier sehr gerne sehr laut Musik in ihren Autos hören und diese auch gerne in der Nacht als Treffpunkt nutzen, würde dadurch ein wenig mehr Ruhe einkehren! Touris müssten nicht um ihr Leben fürchten wenn sie die Straßen in der „Hot Zone“ überqueren.

 

Die Straßen würde weniger Abnutzung erfahren und Reparaturen könnten durch die Gebühren teilweise refinanziert werden. Einsatzfahrzeuge der Poilzei wären schneller am Ort des Geschehens und auch Taxis sowie Busse würden schneller ihre Gäste transportieren können. Das Parkhaus bzw. die Parkhäuser könnten mit großen Werbebannern verkleidet werden und somit teilweise refinanziert werden. Dort könnten Tourismusbüros angesiedelt werden um den Gästen gleich die wichtigen Infos zu geben. Von den "Parkhäusern" könnte auch der „Touri-Train“ losfahren, natürlich in Zukunft mit Elektroantrieb und Solarzellen auf den Dächern der Anhänger.

 

Die Hotelgäste würden von der neuen Ruhe ebenfalls nur profitieren und somit auch einen qualitativ besseren Urlaub haben. Da man eh kaum einen Parkplatz vor dem Hotel findet, wäre es sicherlich einfacher sofort in ein Parkhaus mit freien Plätzen zu fahren.

 

Da es möglich ist eine Sonderzone für ein Saufverbot einzurichten, muss es auch möglich sein eine Sonderzone für Autos zu realisieren. Es ist darüber hinaus extrem verwunderlich, dass bis heute noch kein Parkhaus am Ballermann existiert oder geplant ist. Es werden immer mehr Läden und immer mehr Wohnungen für immer mehr Menschen gebaut, an deren Autos denkt aber nur die radfahrende Ente. Irgendwie witzig, wenn es nicht so ernst wäre!