Review eines Ballermann Urlaubs
Hi Ente!
Ich hatte Dir ja vor meinem Urlaub ein paar Fragen geschickt, wir hatten kurz gemailt und naja, nun bin ich wieder daheim seit 2 Wochen und dachte ich schick dir mal ein wenig Feedback.
1. Klau-Nutten am Ballermann: keine gesehen, von keiner angesprochen worden, eine Prostituierte (klein, Blondine, wirkte spanisch/rumänisch oder so) hat mich mal kurz angelabert, aber nach abwinken meinerseits war das Thema erledigt.
Im Paradise Beach allerdings wurde ich seltsam angesprochen von einem Muskeltier ob ich seine Freundin/Schwester ficken wollen würde, sie fänd mich süß, die kamen mir sehr seltsam vor und als ich diese Gruppe eine Woche später wieder dort sah, sprach der Muskelmann deutsch und die Dame winkte ab als ihr anderer Begleiter auf mich deutete---ich glaube wär ich da mitgegangen wäre das Übel geendet. Ich hatte bei der ersten Begegnung übrigens geantwortet, ob er denke dass ich dumm oder besoffen sei, denn wenn sie seine Freundin wäre, würde sie niemals auf einen dicken Typen wie mich stehen---dann ruderte er zurück und behauptete es sei seine Schwester---ich glaubte ihm kein einziges Wort.
Das Trio war sehr braungebrannt und wirkte auf mich spanisch.
2. Helmuts: Da ich alleine reiste, waren die Helmuts an den ersten beiden Tagen meine Hauptgesprächspartner beim Flanieren und behängten mich in betrunkenem Zustand wie einen Christbaum. Der dann gekaufte Strohhut half immerhin gegen weitere Ketten um den Hals und ich eignete mir ein automatische "No, gracias." an, was dann leider auch beim "Schicke-Uhren"-Mann erst mal rauskam, wobei ich dann gleich zurückruderte "Moment, du bist ja der mit den Uhren, ich brauch eine!"--- wollte lieber so ein 10 euro plastikteil am Armgelenk als eigene Uhr oder Handy mitzuschleppen, wegen der Uhrzeiten in den Diskos usw. brauch man ja ab und zu Zeitangaben.
Die Uhr funktioniert noch und ich finde die 10 euro haben sich mittlerweile amortisiert.
Erschreckend war, dass sich die Helmuths auch noch an mich erinnerten und mein "heute nicht und morgen nicht, übermorgen wieder!" sogar respektierten, da war dann bei "morgen" echt nur noch Handshake und kurzes Gespräch, kein weiteres Werben---fand ich krass, ich hätte gedacht wir sehen für die alle gleich aus, so wie die meisten von denen für mich.
3. Schlägereien: 1 Mal Touris unter sich beobachtet, genau vor den Polizisten---Betrunkene können ja so dämlich sein....
1 Mal betrunkene Touris am Strand vs Hellmuths beim Flanieren gesehen, allerdings nicht bis aufs Blut, dazu war der Hauptakteur der Touris zu voll.....Fremdschämen pur.
4. Kotzlachen u.ä.: Nur 1 jungen Mann vor meinem Hotel gesehen der sich Übergeben musste, insgesamt 3 Lachen in 10 Tagen gesehen--hatte das schlimmer erwartet. Im Paradise Beach jedoch habe ich jemanden gesehen der sich an den Rand stellte und einfach so in die Ecke pinkelte, Deutscher, ich bin dann gegangen.....
5. PR's am Ballermann: Mann mit blondem Pferdeschwanz und einer mit Glatze vom Oberbayern, waren arrogant, frech, beleidigend, ich hätte dem Blonden am liebsten eine geknallt.
So war ich dann auch nicht im Oberbayern, das Ding kann von mir aus zur Hölle fahren.
Ansonsten: Riu Palace habe ich nicht geschafft, da war mir der Spießrutenlauf mit den Hellmuths ehrlich zu unchillig um da hinzulaufen
Im Paradise Beach, dass mit den Free Drinks ist ein Angebot das gut klingt aber mies ausgeführt wird. Warme Getränke mit ganz viel Eis damit es trinkbar wird--dabei trinkt man so viel Leitungswasser dass der Magen es sehr bald merkt, dass man doch eigentlich kein Leitungswasser trinken wollte.....
Bierkönig war nicht meine Musik und für Alleine nicht die richtige Location, dazu ja so halb Open-Air, war mir zu heiß.
Megapark hab ich nur die Toilette benutzt, und Megarena besucht. Die fand ich super obwohl die Barkeeper die angeschriebenen Cocktails mehrfach verweigerten weil sie sie nicht mixen konnten---peinlich.
Aber die Gogos waren süß und die Stimmung gut, die Musik mehr mein Fall.
Fazit: 10 Tage s'Arenal sind für Alleinreisende ca. 3 Tage zu viel des Guten, ansonsten war es lustig und gut.
Flanieren an der Promenade mit einem Cocktail-to-Go vom Casablanca vermisse ich jetzt schon.
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