Mia Julia Videodreh sorgt für großen Ärger

 

 

Seit letztem Sommer gelten auf Mallorca die neuen Benimmregeln, die Ordenanza Civica. Viele Spaßtouristen mussten letzten Sommer hunderte von Euros an Strafen bezahlen weil man in einer Gruppe lustig war, laute Musik hörte oder auf der Straße feierte. Man wollte damit erreichen, dass die Bewohner der Playa de Palma geschützt werden und auch die Hotelgäste mehr Komfort geboten bekommen.

 

Diese Regeln gelten aber nicht nur für Touristen, sind gelten auch für die Anwohner der Playa de Palma. In der Ultima Hora, einer spanischen Tageszeitung auf Mallorca, beschweren sich nun, auch zu Recht, die Anwohner und Leidtragende des Videodrehs von Mia Julia.

 

Zum Artikel in der spanischen Zeitung

 

Der Mia Julia Videodreh war weder genehmigt noch angemeldet. Dies bestätigte ein Polizist gegenüber der Ultima Hora. Mehrere Anzeigen gingen laut Ultima Hora bei der Polizei ein. Auf Nachfrage warum man nichts dagegen unternahm, sagte dieser es gäbe am Wochenende nicht genügend Beamte.

 

 

 

Die spanische Presse ist jedenfalls auf den Barrikaden, denn Spanier dürften sowas nicht ungestraft machen. Hier gilt ebenfalls ein „Versammlungsgesetz“, was einen Auflauf wie diesen nur mit Anmeldung und Genehmigung erlaubt. Da die Anwohner durch die neuen Benimmregeln im Recht sind, wird auf Mia Julia nun sicher noch eine Menge Ärger zu kommen.

 

Es weht ein neuer Wind am Ballermann und man will nur hoffen, dass die Polonaise am kommenden Wochenende als offizielle Demonstration angemeldet ist. Nochmal wird sich die Polizei diese Fragen von der lokalen Presse sicher nicht stellen lassen.