Massagi Massagi ist bald nicht mehr

 

Mittlerweile tarnen sich die meist aus China stammenden Masseusen als Touristen, um ihren illegalen und therapheutisch höchstfragwürdigen Service am Strand der Playa de Palma anzubieten. Da die ansässigen Unternehmen durch Kosten wie Miete, Steuer und Sozialabgaben "belastet" werden und die "Massagi Massagi" Ladies alles komplett schwarz machen, ist in Zeiten der Wirtschaftskrise die Polizei auf die Seite der Unternehmer gerückt. Am Strand wird es also auch ruhiger werden und das auf ganz Mallorca. So meldet die Mallorca Zeitung, daß in der Gemeinde Calvia seit Beginn der Sommersaison über 300 Anzeigen gegen die "Massagi Massagi Ladies" und über 1100 gegen die "Sonnebrillenverkäufer" ausgestellt wurden. An der Playa de Palma wird es sich um ähnliche, wenn nicht sogar höhere Zahlen handeln, denn die lokale Polizei ist täglich aktiv und äusserst fleißig.
Zur Zeit ist es so angenehm wie seit Jahren nicht mehr, denn man kann tatsächlich abends am Ballermann entlang spazieren ohne auch nur einen "Helmut" zu treffen, man kann am Strand liegen und relaxen ohne genervt zu werden. Der Strand auf Mallorca ist zwar öffentlich, doch gibt es hier auch Regeln. Wer gegen diese verstößt kann mit einem Ordnungsgeld bestraft werden können.

 

Verboten ist folgendes:
- Verkauf von Produkten, Tickets, Eintrittskarten etc.
- Aushändigen von Werbematerial

- Verkauf von Obst und Getränken

- entgeldliche Dienstleistungen jeder Art

 

Ausnahmen sind der Bananaboot-, Tretboot-  und JetSkiverleih.

 

Die Nationalpolizei hat nun eine Hotline für deutschsprachige Urlauber eingerichtet. Unter +34 902 102 112 kann man von Montag bis Freitag zwischen 9 und 21 Uhr anrufen.