Der lachhafte Gerichtstermin mit dem Megapark
In der Welt von Gerald Arnsteiner, dem Gott der Playa de Palma und Oberhirni des Megapark, wäre hier die Todesstrafe wohl grade so angemessen, Folter sollte nicht vergessen werden.
In der realen Welt muss vor Gericht erst mal der eindeutige Beweis über folgendes erbracht werden.
- Von wo wurden die besagten Fotos gemacht?
- Wer war der Fotograf?
- War der Fotograf tatsächlich auf besagtem Grundstück?
- War die besagte Baustelle, tatsächlich eine Baustelle?
- War die imaginäre Hochsicherheits-Baustelle auch immer ordnungsgemäß verschlossen?
Vergangenen Dienstag, 22.7.2014, war im Gerichtsgebäude von Palma de Mallorca die Anhörung im kleinen Kreis. Der Megapark schickte einen Anwalt, die Ente hat einen Pflichtverteidiger!
15 Minuten vor „Anpfiff“ ergab sich die Möglichkeit mit dem gegnerischen Anwalt zu reden. Um des lieben Frieden Willens bot ich kompletten Frieden an. Er solle die sinnlose Anzeige zurückziehen und dann könne man reden. Die Beweise sind auf der Seite von malleBZ.
Da dieser Herr von seiner Position und der Macht des Megapark wusste, fing er an zu Pokern! Er würde keinen Schritt zurückgehen und malleBZ hätte mit noch viel mehr Anzeigen zu rechnen! Außerdem würde man malleBZ schon zeigen was Recht ist und was nicht!
Das konnte man dann als Absage verstehen. Ein nochmaliger Versuch den Megapark vor weiterer Schmach zu bewahren schlug ebenfalls fehl und so gab´s dann den „Anpfiff“!
Wie eben schon beschrieben fand die gerichtliche Befragung genau nach diesem Schema ab. Ob ich der Inhaber der Seite sei, ob ich dort Fotos publiziere und woher ich diese Fotos habe. Da malleBZ mittlerweile über den Status einer „Hinterwäldler-Hobby-Seite“ herausgewachsen ist, arbeitet die Ente auch mit Bildern von Dritten. Diese „Zulieferer“ kann und will malleBZ aber nicht nennen, da diese Quellenschutz genießen. Die Dame auf dem Gericht verstand dies.
Wahrheitsgemäß sagte ich, Oliver Lipp, niemals auf dieser imaginären Baustelle gewesen zu sein. Die Bilder wurden wenn von draußen nach drinnen gemacht.

Es wurden Bilder präsentiert die eindrucksvoll beweisen, dass Baustellenschilder fehlen, die Türe offen steht und sogar Touristen darin Sightseeing betreiben. Die Dame vom Gericht nahm die Bilder zu den Beweisen auf.

Dann war der Anwalt vom Megapark dran.
Er hatte keine Bilder oder Videos die ein illegales Eindringen, von wem auch immer, beweisen könnten. Keine Zeugen, nichts! Er hatte nur die folgende Zeile Text, an der er die gesamte Klage fest machte „Die Ente war für euch in geheimer Papparazzi-Mission im Megapark und hat dort sogar fotografiert.“
Er stellt folgende Fragen.
Erste Frage:
Wer oder was ist die Ente?
Die Ente ist ein Bild, ein Logo ein Überbegriff für alle die mithelfen.
Zweite Frage:
In welcher Beziehung stehst du zur Ente?
Die Ente ist das Logo meiner Firma!
Dritte Frage:
Hast du da Bild auf dieser Kopie gemacht?
Ich kann mich daran nicht erinnern, da ich das Bild nicht mal erkennen kann, da die Qualität viel zu schlecht ist. Ich habe aber, wie diese Kopie zeigt dieses Bild auf malleBZ veröffentlicht!
Vierte Frage:
Wenn du sagst „Die Ente war für euch in geheimer Papparazzi-Mission im Megapark und hat dort sogar fotografiert.“, was meinst du damit?
Dieser Satz ist humoristisch und ironisch gemeint.
Fünfte Frage:
Kennst du die Disco Paradies Beach?
Ja, die kennt jeder auf der Insel die ist am Ballermann 6. Was hat das mit dem aktuellen Fall zu tun?
Die Dame vom Gericht weist den Anwalt an beim Thema zu bleiben.
Sechste Frage:
Hast du Fotos aus der Disco Paradies veröffentlicht die den Umbau dieser Disco zeigen?
Ich verweigere die Aussage zu dieser Frage und meine was das soll? Die Dame vom Gericht sagt dem Anwalt recht eindringlich er möge sich bitte an die Sache halten.
Siebte Frage:
Ob ich weiß das der Megapark für die Öffentlichkeit geschlossen war?
Ja, der Megapark ist jeden Winter geschlossen!
Dann war Abpfiff und wir warten auf das Ergebnis!
Der Kläger, Gerald Arnsteiner, hat ganz offensichtlich nicht die leiseste Ahnung von Pressearbeit und Pressefreiheit obwohl er mit der Megapark Propaganda Zeitung „Playa News“ nun auch einen auf „Presse“ macht. Er liefert nur wieder eine weitere lächerliche Story über die sich die gesamte Playa de Palma amüsieren wird, nur er nicht!