Das langsame Sterben des Ballermann beginnt

Ob man diese € 5000,- nun als Erfolg feiern kann, während Schwarzarbeit, illegale Straßenverkäufer, illegale Prostituierte weiterhin geduldet werden und in Magaluf die Skandale sich die Klinke in die Hand geben, bleibt fraglich.

 

Alvaro Gijon, unser Super Stadtrat, der ein neues St. Tropez schaffen will grinst sich einen und lässt sich in seinem Freundeskreis und der befreundeten Presse als Messias feiern. Insgesamt € 5000,- Bußgeld hat er schon erwirtschaftet und feiernden Touristen, die das Geld nach Mallorca bringen von dem sein Politikergehalt gezahlt wird, abgeknöpft. Da sollte man doch eigentlich mal über ein Denkmal in Gold oder Platin nachdenken.

 

Man könnte aber auch den Bleistift spitzen und mal nachrechnen. Man hat mehr Beamte, man hat eine Infokampagne und man hat verärgerte Touristen auf der einen Seite und € 5000,- auf der Anderen.

 

- Alleine die Mehrkosten der ca. 60 Beamten nur in der Playa de Palma belaufen sich bei einem geschätzten Monatsbrutto von € 2500,- auf insgesamt € 150.000 pro Monat!

 

- Die immens informative Infokampagne von der keiner was mit bekommt, verschlang sicher € 5000,- nur für Meetings und Treffen.


- Der Millionen Schaden der durch diesen alvaronischen Wahnsinn entsteht ist noch nicht abzusehen. Aus den Supermärkten hört man von Umsatzeinbußen, die Restaurants klagen über fehlende Gäste, die PR´s kratzen sich am Kopf und fragen sich was grade am Strand passiert. Gruppenweise sagen Stammgäste, das sie 2015 nicht wieder kommen werden da diese Bußgeld-Willkür keinen Spaß macht. Die Buchungen gehen jetzt schon merklich zurück, denn 100% voll ist es aktuell nicht.

 

- Das Versprechen des Herrn Alvaro Gijon, diesen Sommer keine Strafen auszusprechen, kann man dann wohl als Lüge abheften!

 

 

Den € 5000,- Bußgeld stehen bisher also ca. € 305.000 Personalkosten und mehrere 10 Mio. Umsatzeinbußen an der gesamten Playa de Palma gegenüber, die durch Buchungsausfall und die ausgebliebenen Touristen entstehen werden. Hotels bleiben leer, Restaurants und Supermärkte müssen schließen, die Arbeitslosigkeit steigt erneut und der Staat muss Sozialhilfe und Arbeitslosengeld abdrücken. Diese Rechnung macht wohl weder die Mallorca Zeitung noch das Rathaus in Palma, aber € 5000,- Busßgeldeinnahmen feiern. Einmal mehr wird eindrucksvoll bewiesen welch geistige Tiefflieger auf dieser Insel am Steuer sitzen.

 

Bei Gesprächen mit zahlreichen Gruppen am Strand kam eines immer wieder ganz klar durch. Die Leute sind verunsichert da es keinerlei klare Infos gibt. Ein Polizist sagt kein Problem, der nächste der kommt schreibt einen Strafzettel. So bleibt man lieber am Hotelpool und geht im nächsten Urlaub nicht mehr nach Malle.

 

Das langsame Sterben des Ballermann beginnt und die Ente rät zum Urlaub in Kroatien oder Bulgarien. Auch für den Rest dieser Saison ist es schlauer lieber in Lloret de Mar, am Goldstrand oder der Nordsee zu urlauben, denn hier wird grade von Totengräber Alvaro Gijon die Beeredingung eingeläutet.