Ballermann Peinlich TV mit Chinesen Willi und Jenser
Den Auftakt des „Ballermann Peinlich TV“-Tages machte der immer mehr ins Nirwana der untersten Unterschicht abdriftende Willi Herren. Wie sehr muss man Geld nötig haben, um seine Familie so an den Pranger zu stellen? Obwohl dieser öffentliche Pranger bei durchschnittlich 300.000 Zuschauern um 11.15 Uhr sehr überschaubar ist. Gebannt konnte der interessierte Zuschauer dann mit verfolgen, wie Sohnemann Herren und angehender Hartz4 Vollprofi das Leben als „Promi Kind“ ausnutzt.
Manche fragen sich hier berechtigterweise, ob man nicht lieber eine Wiederholung Willi Herren´s Drogen- und Alkoholentzug senden sollte, denn da war wesentlich mehr Inhalt drin, als im neuen Format und stellenweise kam sogar was dabei raus. In vielen Fällen zwar nur Erbrochenes, aber das hatte wenigstens ein bisschen Farbe.
Um 21.15 Uhr setzte dann der „härteste Hund der Insel“, Jens Büchner, auf VOX die Bescherung der Armseligkeit fort. Dem Sender war das Gejammer und Geheul von Jens „Ich liebe Dich“ Büchner tatsächlich zwei Stunden wert. Doch wer im Dezember noch 17.000 Euro im Bierkönig versäuft und einen auf Rockefeller macht, der sollte vier Monate später nicht im TV heulen und mit Dackelblick die Story vom „armen armen Chaos Jenser“ erzählen.
Darüber hinaus sollte ein gestandener Mann, wie Jens es sein will, niemals handgreiflich gegen Frauen werden! Während der Dreharbeiten schlug Jens seine damalige Freundin ganz offensichtlich, und doch sendete man diese Folge in Überlänge. Nach dem Ausraster von Jens sollte man diesem kleingeistigen und ganz offensichtlich extrem hilfsbedürftigen Menschen keine weitere Plattform mehr bieten, sondern ganz schnell für professionelle Hilfe sorgen!
Jens Büchner, der sich nicht um seine insgesamt drei Kinder kümmert und lieber einen auf Schürzenjäger am Ballermann macht, ist die Medienpräsenz offensichtlich zu Kopf gestiegen. Dass er dabei einen rasanten Abstieg hinlegte, nimmt „Super Jens von VOX“ schon gar nicht mehr wahr. Irgendwann ist es aber zu spät und er wohnt in einer der Höhlen von Cala Blava!
Einmal mehr fragt sich die Ente an dieser Stelle, ob es nicht mal an der Zeit wäre die Drehgenehmigungen einiger TV Sender, welche auf Mallorca drehen wollen, zu verweigern. Denn TV-Formate wie diese schaden der Playa de Palma weitaus mehr, als auf der Mauer feiernde Touris oder besoffene Menschen auf der Straße. Wo ist eigentlich unser heiliger Ritter des Qualitätstourismus, Alvaro Gijon, wenn man ihn mal wirklich braucht?