Finanzamt widerspricht Steuerbetrug von Cursach

Finanzamt widerspricht Steuerbetrug von Cursach

Die Ermittler der Policia Nacional und der Geldwäsche Behörde haben im Cursach Skandal offenbar über das Ziel hinaus geschossen.

Laut diesen Ermittlungen soll die Grupo Cursach in den Jahren 2011 bis 2016 ca. € 51 Mio. an der Steuerbehörde vorbeigeschleust haben.

Dieser Theorie widerspricht nun das Finanzamt auf Mallorca.

Laut dem Finanzamt seien die Berechnungen der Ermittler, welche sich auf die allabendlichen Abholungen der Firma Prosegur beziehen, nicht korrekt. Es könnten keinerlei Steuer-Differenzen in besagter Höhe von € 51,- Mio. gefunden bzw. beweiskräftig nachgewiesen werden.

Auf Grund dieser neuen Erkenntnisse ließ der Richter im Fall Cursach die Akten bereits archivieren und wird die Klage wegen Steuerhinterziehung nicht zulassen. Es könnten jedoch Bußgeldverfahren wegen falsch ausgefüllter Dokumente folgen.

15 Mio. Euro sind noch ungeklärt 

Kurios an der Sachlage ist jedoch die Tatsache, dass weiterhin wegen ca. € 15,- Mio. an unterschlagenen Sozialversicherungsabgaben ermittelt wird. Hier konnte die Finanzbehörde die Anschuldigungen der Policia Nacional nicht entkräften.

Statt wie bisher wegen einem Gesamtschaden von € 65,- Mio. wird aktuell „nur noch“ wegen € 15,- Mio. ermittelt.

Nach dem Dämpfer mit den zwei geteilten Prozessen, ist dies nun auch einmal eine gute Nachricht für die Grupo Cursach.

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