14 Prozent Umsatzeinbruch bei deutschen Touristen

14 Prozent sind eine gewaltige Hausnummer und bei den Verantwortlichen sollten die Alarmglocken aber sowas von läuten!

 

Dennoch liest man immer wieder von Rekordzahlen auf dem Flugplatz von Mallorca, Rekordzahlen in den Hotels und Rekorde wohin man schaut. Manchmal fragt man sich ob die Mallorca Zeitung und das Mallorca Magazin defekte Taschenrechner haben. Von Rekorden ist 2014 am Ballermann nichts zu sehen, die 14% Umsatzeinbußen hingegen absolut deutlich erkennbar.

 

Die einzigen die sich dieses Jahr über ein dickes Umsatzplus freuen können, sind die Stadtkämmerer der Playa de Palma. Da rollt der Strafzettel-Rubel wie schon lange nicht mehr!

 

Da die „Benimmregeln“ bereits im Juni 2013 in abgeschwächter Form eingeführt wurden und seit dieser Zeit die Stimmung an der Playa de Palma getrübt ist, sind diese 14% noch geschmeichelt. Aus den kleinen Betrieben und Supermärkten, die unter den neuen Benimmregeln leiden, werden Umsatzeinbrüche bis zu 70% gemeldet.

 

 

Insgesamt 89 Mio. Euro fehlen laut Tourismusverband von den deutschen Touristen, was für eine Insel wie Mallorca eine ganze Menge Geld ist.

 

Dieser Rückgang hängt ganz klar mit den schwachsinnigen Benimmregeln und der Umwandlung in ein Familienparadies zusammen. Denn während 4 Spaßtouristen pro Person ca. 100€ am Tag ausgeben, kann eine vierköpfige Familie sich dies nicht leisten. Eine vierköpfige Familie, die auch vier Hotelbetten braucht, wird niemals € 400,- pro Tag in den Wirtschaftskreislauf der Playa de Palma bringen. Eine 4-köpfige Familie wird auch keine € 300,- an zusätzlichem Umsatz machen, denn 4köpfige Familien buchen meist All-Inklusive. Das langsame Sterben des Ballermann beginnt ganz eindeutig

 

 

Sollten in Zukunft die Spaßtouristen ganz weg bleiben, dann werden wir hier wohl bald das Jahr 2014 als letztes gutes Jahr in Erinnerung behalten. Dann werden wir uns in Zukunft mit Freude an „nur 14% weniger Umsatz“ erinnern.