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Polizei prüft Bierkönig Security genauer

Nach der Razzia wegen Schwarzarbeit und Taschendiebstahl im Bierkönig am vergangenen Donnerstag, prüft die Polizei eine mögliche Verbindung zwischen der Security und den Taschendieben.

Auf Grund von 120 bei der Polizei der Playa de Palma erstatteten Anzeigen wegen Diebstahls in nur einem Monat, wurde die große Razzia am Donnerstag den 7. Juni veranlasst. Sämtliche dieser 120 Anzeigen wurden von deutschen Touristen erstattet, denen im Bierkönig entweder das Handy, die Brieftasche oder die Papiere gestohlen wurden.

Neben der Prüfung von Arbeitspapieren und Dokumenten, ging es auch um eine mögliche Verbindung zwischen Security und Taschendieben. Laut der Polizei schauen offenbar einige von der neuen Bierkönig Security weg, wenn Taschendiebe den Laden aufs Korn nehmen. Eine Kooperation der Diebe mit der Security gilt als sehr wahrscheinlich.

Laut dem Bericht des Diario de Mallorca sei seit 2018 eine neue private Security-Firma im Bierkönig tätig. Deren Mitarbeiter wären zum großen Teil bulgarischer Herkunft, wie einige der bekannten Diebesbanden auch. Seit dem Wechsel der Security-Firma sind die Anzeigen wegen Diebstahl im Bierkönig förmlich explodiert. Dies ist laut Polizei anhand der 120 Anzeigen wegen Diebstahls innerhalb von nur 4 Wochen eindeutig bewiesen.

Bei der Razzia wurde der Bierkönig umstellt, um die Diebe an der Flucht mitsamt der Beute zu hindern. Dies gelang der Polizei offenbar sehr gut. Die Beamten der Polizei fanden bei der Razzia am Donnerstag einige Gegenstände auf dem Boden des Bierkönig, welche als gestohlen galten.

Offenbar ließen die Diebe die Sachen einfach fallen und machten sich dann aus dem Staub. Deshalb wurden auch die Papiere einiger Urlauber beim Verlassen des Lokals kontrolliert.

Die Polizei wertet nun die über 150 Dokumente aus, die bei der Razzia aufgenommen bzw. sichergestellt wurden.