Wieder Quallen-Alarm am Ballermann

Wieder Quallen-Alarm am Ballermann

Auf Höhe des Ballermann 9 der Playa de Palma auf Mallorca kam es heute Mittag zu einer Anlandung einer giftigen Portugiesischen Galeere. Laut Augenzeugen und dem Rettungsschwimmer soll es sich dabei allerdings um ein totes Nesseltier gehandelt haben.

Wie auf dem Bild gut zu erkennen ist die Schwimmblase der Portugiesischen Galeere sehr gut intakt und vollaufgeblasen. Von den gefährlichen und sehr giftigen Tentakeln ist allerdings nichts zu sehen. Diese könnten nach wie vor im Wasser treiben.

Auch nach mehreren Tagen besitzen die Tentakel noch genügend Gift um üble Verbrennungen und Wunden zu verursachen. Die Portugiesische Galeere ist an sich kein Lebewesen, sondern eine Kolonien von tausenden kleiner Polypen die in den Tentakeln zusammenleben.

Heute kam es zu keinerlei bekannten Vorfällen mit Urlaubern. Innerhalb kurzer Zeit wurde die „Quallen-Alarm“ Flagge am betroffenen Strandabschnitt des Ballermann 9 gehisst. Die Behörden prüften dann per Boot das Meer und gaben kurze Zeit später wieder Entwarnung.

Bisher wurden diesen Jahr auf Mallorca schon sieben Portugiesische Galeeren gesichtet. Zwei davon waren noch lebendig und trieben putzmunter im Meer.

Aktuell ist aber nur von einem Vorfall bekannt, in dem eine dänische Urlauberin zu Beginn der Woche mit einer Portugiesischen Galeere in Kontakt kam. Die Urlauberin fand dies erst einen Tag nach dem Kontakt heraus, als sie wegen großer Schmerzen und Schwellungen ins Krankenhaus ging.

Durch die niedrigen Temperaturen im Mai wird das Überleben der Portugiesischen Galeere im Mittelmeer begünstigt. Sonst bevorzugt diese Qualle eher die kühleren Gefilde der Ozeane und findet sehr selten den Weg nach Mallorca.

Da es auch die kommenden Tage zu keiner signifikanten Wetterbesserung kommen wird, ist Vorsicht geboten. Panik ist allerdings fehl am Platz, denn dazu sind die Tiere einfach zu selten.

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