Vor Gericht mit dem Megapark

Vor Gericht mit dem Megapark

Der Megapark ist seit geraumer Zeit ein Player an der Playa de Palma, der es mit dem Gesetz nur dann ernst nimmt, wenn man es zu seinen Gunsten beeinflussen kann.

Im Winter 2013/2014 tätigte der Megapark mit ca. 4 Mio. Euro eine seiner größten Umbauaktionen. Das erste Obergeschoß, welches bis dahin nur dem Personal und ausgesuchten VIP´s zugänglich war, wurde mit mehreren Lounges und später auch mit Rolltreppen erschlossen. Es wurde eine neue Dachkonstruktion über den gesamten Megapark gebaut.

malleBZ gelang es von diesen schwer bewachten Umbauarbeiten Fotos zu machen. Diese wurden dann auch auf malleBZ veröffentlicht. Kurze Zeit später erstattete der Megapark, in Person von Gerald Arnsteiner,  Anzeige gegen malleBZ. Straftatbestand der Strafanzeige war unbefugtes Betreten einer Baustelle.

Die Klage in .pdf downloaden

Wie die Fotos von malleBZ eindeutig zeigen, sind dort große Baumaschinen im Einsatz. Hierfür ist die Lizenz einer „obra mayor“ notwendig, da dies weit über eine vermeintliche Renovierung hinaus geht. Ein Bauunternehmen bzw. qualifizierte Bauingenieure sind auf den Bildern nicht zu erkennen, da der Megapark diese Arbeiten in Eigenregie durchführte.

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Im Juni 2014 fand in Palma die gerichtliche Anhörung statt. Der Anwalt des Megapark war jedoch nicht in der Lage ein Dokument, geschweige denn einen Schmierzettel zu präsentieren, auf dem so etwas Ähnliches wie eine Baulizenz zu erkennen war. Nach ca. 10 Minuten war der Termin vorbei und das Strafverfahren, welches mit bis zu 2 Jahren Knast für malleBZ hätte enden können, wurde mit einem Lächeln abgewiesen. Freispruch auf ganzer Linie, doch eine Entschuldigung für die Anzeige beruhend auf falschen Tatsachen und Lügen gab es bis heute nicht.

Diese Gerichtsverhandlung wird vom Megapark sehr gerne verschwiegen, ebenso von der befreundeten Presse.

Für alle die es bis zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich verstehen. Die Baustelle im Winter 2013 auf 2014 war komplett illegal und es gab keinerlei Lizenzen, Freigaben oder eine Erlaubnis der Gemeinde dafür. Daraus kann sich nur ein Sachverhalt ergeben. Alles was danach kam, kann nicht legal sein. Denn auf illegal kann man nicht legal aufbauen! Es sei denn, man hat sich das nötige Dokument gekauft.

Vor Saisonbeginn im Jahr 2017 entstand ein sehr anschauliches Video, welches klar darstellt, dass die Umbauten 2017 ebenfalls illegal waren. Während an allen Baustellen der Playa de Palma die offiziellen Lizenzen und Hinweise hängen, fehlen diese am Megapark komplett. Ein Sachverhalt der die BILD Zeitung und dessen Reporter nicht interessiert. Das Rathaus hingegen interessiert sich dann doch für diesen Sachverhalt.   

 

Dieser Sachverhalt ist ebenfalls Bestand der aktuellen Untersuchungen in die auch Pilar Carbonell, Generaldirektorin der Conselleria de Toruismo, verstrickt ist.

Sollten die Umbauten legal gewesen sein, wäre es die einzige Disco im Cursach Imperium und die Telefonmitschnitte zwischen Tolo Sbert und Pilar Carbonell sind gefälscht. Eine Version die nur sehr schwer zu glauben ist, aber aktuell gerne erzählt wird.

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