Behörden verweigern Megapark die Lizenz

Behörden verweigern Megapark die Lizenz

Gestern wurde von der Stadtplanungsbehörde in Palma der Einspruch der Grupo Cursach gegen einen Sicherheitsbericht abgelehnt. Nach diesem Bericht wurden in der Ballermann Disco Megapark über Jahre illegale Umbauten bzw. Anbauten realisiert für die keinerlei behördliche Genehmigungen vorlagen.

Bereits im Herbst 2017 im Zuge des Rücktritts von Pilar Carbonell, der Generaldirektorin der Conselleria de Tourismo, gab es eine Durchsuchung der Tourismusbehörde bezüglich des Megapark. Dort wurden Pläne und Dokumente zum Megapark beschlagnahmt und eingesehen. Carbonell hatte zum Vorteil der Grupo Cursach auf Anweisung von Tolo Sbert Entscheidungen beeinflusst.

Der stellvertretende Bürgermeister von Palma, Jose Hila, kündigte gestern laut Diario de Mallorca disziplinarische Maßnahmen gegen den Megapark an. Er habe bisher keinen Einblick in die rechtliche Situation im Megapark gehabt. Mit den vorliegenden Gutachten der Techniker sei eine momentane Lizenzverweigerung unumgänglich.

Nun wird von städtischen Technikern und Behörden geprüft welche Lizenz der Megapark jemals legal bekam und welche Lizenz aus welchem Jahr als Grundlage genommen werden kann.

In der gestrigen Lizenzverweigerung wird bestätigt, dass der Megapark und dessen Umbauten „nicht den Vorschriften des Umstrukturierungsplans der Playa de Palma (Plan de Reconversión Integral) entsprechen.“

Außerdem werden Unregelmäßigkeiten aus dem Jahr 2015 untersucht, wonach Cursach eine Genehmigung zur Erweiterung vorlegte, für die er zuvor keine Lizenz besaß. Für diese Genehmigung wäre auch eine neue Zulassung nötig gewesen, die es jedoch nicht gibt.

Desweiteren sei dem Rathaus bekannt, dass der Eigentümer „einige Arbeiten ausgeführt und eine Tätigkeit in Betrieb genommen hat, für die er keine Gemeindegenehmigung hatte!“

Bis diese Probleme nicht gelöst sind, wird dem Megapark keine Lizenz erteilt und er bleibt geschlossen. Bis zum geplanten Start in die Sommersaison am 31.3.2018 sind es keine 6 Wochen mehr, ob bis dahin alles geklärt sein wird gilt als eher unwahrscheinlich.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok