Cursach will auch auf Kaution in Freiheit

Cursach will auch auf Kaution in Freiheit

Gestern wurde über den Anwalt von Tolo Cursach ein Antrag beim Gericht Nr. 12 in Palma eingereicht, wonach Tolo Cursach die gleiche Behandlung wie bei Tolo Sbert fordert. Er wolle nun auch auf aus der Haft entlassen werden, dies berichtet heute der Diario de Mallorca.

Es ist nun bereits das zweite Mal seit der Verhaftung Ende Februar 2017, dass Tolo Cursach um Freilassung auf Kaution bittet. Dieser Antrag steht mit der Festlegung der Kaution von Tolo Sbert, rechte Hand von Tolo Cursach, in Verbindung.

Bereits am Mittwoch legte Richter Penalva die Kaution für Sbert auf € 500.000 fest. Doch dieser hat ganz offenbar große Probleme die Summe aufzutreiben. Bis heute Morgen waren laut dem Diario de Mallorca keinerlei Zahlung eingegangen.

Im Falle von Tolo Cursach ist davon auszugehen, dass es nicht zu einer Haftentlassung auf Kaution kommen wird. Es besteht nach wie vor größte Fluchtgefahr und es ist zu erwarten, dass der fast 70-jährige vor der zu erwartenden Haftstrafe fliehen wird. Tolo Cursach besitzt nach wie vor Immobilien im Wert von mehreren hundert Mio. Euro in Brasilien und der Dominikanischen Republik. Länder die nicht nach Spanien ausliefern!

Desweiteren ist davon auszugehen, so berichtet der Diario de Mallorca, dass die Antikorruptionsbehörde den Antrag ebenfalls ablehnen wird. Sie sieht Tolo Cursach als Schlüsselfigur im gesamten Korruptions-Fall um Politiker, Polizisten, Journalisten und Behörden die seit mehr als 30 Jahren zu Gunsten der Grupo Cursach entschieden.

Aktuell sitzt Tolo Cursach wegen 18 schwerer Straftaten in einem Hochsicherheits-Gefängnis in Alicante ein.

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