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Täglich sexuelle Belästigungen im Megapark

Täglich sexuelle Belästigungen im Megapark

Ein sehr schockierendes und offenes Interview gab Tanja Brockmann, ehemalige Angestellte des Megapark. Sie sei täglich bei der Arbeit begrapscht worden, doch der Megapark tat nichts zu ihrem Schutz.

Es muss für eine Frau die Hölle sein, wenn plötzlich eine fremde Hand wie aus dem Nichts die intimen Bereiche anpackt.

Dies passierte laut eigenen Aussagen dem Playmate Tanja Brockmann bei ihrer Arbeit im Megapark.

„Morgens beim Freibier wurde mir an die Titten gepackt und Abends an den Arsch!“

Sie prangert an, dass dies wohl zur Arbeit im Megapark dazu gehöre, denn Schutz von der Firma bekam sie keinen.

Ganz offenbar waren sogar Angestellte unter den ekligen Grapschern. Im Interview sagte Sie (-2:34) „Ich kann auch ein paar Personen nennen. Aber ich glaube dann habe ich am Ende die Arschkarte gezogen. Wir können ja nochmal drüber nachdenken!“

Aus dem Off meint der Bild-Feigling „Wenn Du diese Namen sagen willst, ich will dafür nicht die Verantwortung übernehmen!“

Sekunden zuvor posaunte der Bild Reporter in selbigem Interview noch (-2:45) „Letztendlich muss man es ja so machen wie bei dem aktuellen Fall in Hollywood. Irgendjemand muss es ja mal anprangern!“ Ganz offensichtlich ist der Bild Reporter dann doch nicht wirklich bereit dieses ekelhafte und schäbige Verhalten anzuprangern, obwohl er genau diesen Ratschlag erteilte.

Der Schutz der Bild Zeitung gegenüber dem Megapark erreicht mit diesen Aussagen ein ganz neues Level.

Wenn einem Journalisten, der sich selbst als Messlatte für guten Journalismus sieht, sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz gebeichtet wird, sollte dieser auch den Mut haben Ross und Reiter zu nennen. Wäre es ein anderer Betrieb der Playa de Palma und nicht der Megapark, würde er dies sicher auch tun.

Tanja Brockmann kann man an dieser Stelle nur wünschen, dass sie einen Freund findet der sich in solchen Fällen wie ein Mann verhält und nicht wie eine Muschi!