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Ferienvermietung auf Mallorca wird eingedämmt

Ferienvermietung auf Mallorca wird eingedämmt

Bei über 10.000 fehlenden Wohnungen für Arbeiter auf Mallorca und einem Angebot von über 14.000 auf Airbnb gelisteten Ferienwohnungen, ist das Problem klar erkennbar. Gestern handelte auch die Politik und beschloss ein Verbot von Ferienvermietungen im gesamten Stadtgebiet von Palma.

In den letzten vier Jahren sind auf Grund der immensen Einnahmen, welche durch die Ferienvermietung möglich sind, die Mieten um 40% gestiegen. Mittlerweile muss ein Arbeiter auf Mallorca laut einer Studie bis zu 45% seines Nettolohns für Miete ausgeben! Viele Wohnungen in Palma dienten bereits als begehrte Objekte für große Kapitalanleger, die auf einen schnellen Gewinn aus waren.

Künftig ist es verboten, und wird mit bis zu € 40.000 Strafen belegt, in einem Mehrfamilienhaus eine Ferienwohnung anzubieten. Nur in alleinstehenden Häusern oder Landhäusern ist diese Ferienvermietung erlaubt. Sobald dort jedoch Mieter im Haus wohnen, ist eine Ferienvermietung verboten. Für die Playa de Palma sollen diese Regeln ebenfalls bald gelten.

In Abstimmung mit den Hotels und Umweltaktivisten wird diesen Sommer ein Model geprüft, welches aber noch nicht als Gesetz verabschiedet wurde. Im Laufe des Sommers werden vermehrt Kontrollen stattfinden, um die illegalen Ferienwohnungen zu minimieren.

Das Gericht in Palma entschied ebenfalls die Mindeststrafe von € 4001,- auf nun € 20.000 anzuheben. Mögliche Vermieter werden schon auf Grund der gestiegenen Mindeststrafe von € 20.000 zweimal überlegen, ob sich die Ferienvermietung noch lohnt.

Auf Grund dieser Entscheidung des Gerichts sollten sich alle „Airbnb“ Urlauber mit dem Ziel Mallorca, nach einem Plan B umsehen. Gut möglich das bereits gebuchte Wohnungen seit gestern illegal sind und es bis in den Sommer gar nicht schaffen!