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Ballermann war mal asozial

Ballermann asozial? Das war einmal!

Die Bemühungen und Anstrengungen der letzten Jahre aus dem Ballermann eine gesittete Feiermeile zu machen, werden diesen Sommer weiter vorangetrieben. Dem Motto „Auswärts sind wir asozial“ wird diesen Sommer bereits von höchster Partyinstanz der Riegel vorgeschoben.

Zum ersten Mal in der Geschichte des Ballermann bekommt ein Künstler von seinem Arbeitgeber die Pistole auf die Brust gesetzt. Der neue Chef des Bierkönig verpasste dem grölenden Gärtner eine derbe Ansage, wegen seiner zahlreichen Verfehlungen im letzten Sommer und diverser Ankündigungen für 2017. Sollte ikke Hüftgold diesen Sommer noch einmal aus der Reihe tanzen und sich Eskapaden leisten, ist Schluss mit Bierkönig und Oberbayern!

Ein klareres Zeichen gegen den „asozial Trend“, mit dem besonders der grölende Gärtner kokettierte, konnte der Bierkönig nicht setzen. In den Augen der Betreiber schadet der Landschaftsbegrüner im Trainingsanzug dem Ansehen des Bierkönig sehr, sollte er sich weiterhin so verhalten sei er untragbar.

Bereits im Mai 2015 veröffentlichte malleBZ die Absichten des Bierkönig bis 2018 einen Imagewandel zu vollziehen. Mit der Renovierung dieses Jahr und dieser Ansage an den grölenden Trainingsanzug, wird dieser Imagewandel im Bierkönig schon dieses Jahr sachte eingeläutet.

Weitere Indizien für den Wandel von Ballermann asozial zu einer angenehmen Feiermeile, sind die Verzichte mehrerer Discos auf Flatrates bzw. All Inklusive Parties. In der neuen Disco The Club am Ballermann 6 bzw. Beach Club Six wird es diese Angebote nicht mehr geben. Auch aus dem Megapark hört man, dass in der neuen ShowArena ehemals MegArena, kein Eintritt verlangt wird. Somit wird es auch hier keine Flatrate Angebote mehr geben.

Zahlreiche Restaurants bzw. Bars verzichten ebenfalls auf spezielle Angebote wie Double Time oder Happy Hour, um dieses Ballermann-Asozial-Image endlich abzulegen.

Weitere Eckpfeiler des Wandels sind die neuen Balnearios welche nun eher zum gemütlichen Cafe trinken animieren, als zum Eimersaufen. Die neuen Liegen und Schirme werden im Set jeweils € 15,95 kosten, wie an den bereits erneuerten Ballermännern auch. Die alten Liegen und Schirme werden nach rechts bzw. links versetzt, wodurch auch „kostenlose“ Strandfläche verloren geht.

Über diese Preispolitik und die der Hotels inklusive der erneuten Verbesserungen wird dem asozial Image ebenfalls entgegengearbeitet. Alleine aus Kostengründen weichen jetzt schon viele „Billig-Alk-Fans“ nach Bulgarien aus, um dort ihren Saufurlaub zu zelebrieren.

Allerdings können die Partypeople extrem beruhigt sein, denn in den Biergärten und Discos wurde im Winter wirklich sehr viel getan. Sowohl im Megapark, als auch im Bierkönig wird diesen Sommer das Angebot massiv aufgerüstet. Noch nie gab es so viele Künstler und Auftritte wie in diesem Sommer. Noch nie gab es so viel Platz und noch nie war dieses Angebot im Megapark kostenlos. Es wird also kaum gute Gründe geben vollgesoffen und derangiert am Strand zu liegen laute Musik zu hören und rumzureihern. Im Megapark wurde sogar neuer Fussboben verlegt, der eine spezielle Drainageschicht hat, welche besonders gut für Erbrochenes sein soll. Auch dem „asozialen Geruch“ wird neuerdings auf diese Weise der Kampf angesagt.

Wer feiert und nicht über die Stränge schlägt wird nach wie vor einen geilen Urlaub haben, das steht außer Frage. Nur der Rahmen für diese Party wird ein wenig enger, hübscher und nicht mehr so asozial sein.