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Neue Hinweisschilder mit Schreibfehlern am Ballermann

Neue Hinweisschilder mit Schreibfehlern am Ballermann

Neue Hinweisschilder sorgen aktuell an der Playa de Palma für Lacher und kopfschüttelnde Urlauber. Ganz offenbar kann im Ayuntamiento der Playa de Palma, in der Druckerei und im Grafikbüro keiner Deutsch. Das man Google translate zwar spitzenmäßig von Spanisch auf Englisch anwenden kann, ist bekannt. Eine Übersetzung von Spanisch ins Deutsche hingegen, geht in 98% der Fälle derbe schief.

Warum man auf Hinweisschilder sowohl Catalan als auch Castellano druckt, obwohl jeder der Catalan kann auch Castellano kann, ist ein Mysterium und nur durch komplett verbretterten und hirnlosen Stolz zu erklären. Sinn macht es allerdings nicht, es kostet nur mehr Geld!

Die arme und notstandleidende Playa de Palma scheint aber nicht einmal so viel Geld zu haben, um eine Prüfung ihrer Hinweisschilder zu gewährleisten. In der Industrie im Rest der Welt nennt man sowas „Qualitätssicherung“, auf Mallorca kennt man dieses Wort nicht. Aber offenbar denkt man im Ayuntamiento die deutschen Urlauber an der Playa sind nur eine Erfindung der Presse und in Wirklichkeit eine Minderheit.

Man hätte sich eher die Mühe machen sollen, den Urlaubern die pro Saison so knappe 5 Milliarden Euro auf die Insel schippern, die Schilder fehlerfrei in ihrer Muttersprache zu gestalten.

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So heißt es „Wasser is Leben, verschwenden Sie es nicht“ Ein Schild was man eher neben einem der vielen Golfplätze oder Bonzenpools auf Mallorca erwartet, doch es steht direkt neben einer Dusche am Strand. Nicht einmal das „ist“ bekommen die Knaller fehlerfrei hin.

Auf dem nächsten Schild heißt es „Verwenden Sie den Müll wieder, jeden Abfall in seinen Container“. Hier sollte es eigentlich „jeder Abfall in einen anderen Container“ heißen und was genau man Urlaubern damit sagen will ihren Müll wiederzuverwenden, erschließt sich dem Leser nicht wirklich. Das Recycling auch im deutschen Recycling heißt scheint beim Ayuntamiento auf Mallorca keiner zu wissen.

„Der Strand ist nicht ein Aschenbecher, noch ein Mülleimer“ meint ein anderes Schild. Strandaschenbecher, die dies effektiv vermeiden und von den Balnearios ausgegeben werden könnten, sucht man dennoch vergeblich. Warum liefert man nicht auch gleich eine Lösung für das angeprangerte Problem? Aber dafür müsste man denken und das scheint in dieser Behörde kein Einstellungskriterium zu sein. Wichtig ist hier eher das grüne T-Shirt im Kleiderschrank!

Der Kracher ist dann aber „Das Meer ist nicht eine Toilette“, und genau jetzt fühlt sich jeder Deutsche, Schweizer oder Österreicher der am Ballermann im Urlaub ist komplett verarscht. Man zahlt hier pro Tag eine nicht unerhebliche Touristensteuer und bekommt dann so ein unterirdisches Kauderwelsch präsentiert! Hat man es in den letzten 35 Jahren Tourismus immer noch nicht geschafft einen Dolmetscher zu finden oder Geld zu bunkern um sich für nen Fuffi mal einen zu leisten? Respektlosigkeit auf Schilder gedruckt!

 

Einfach nur peinlich wie das Ayuntamiento auf Mallorca hier den zahlenden Touristen zeigt, was Sie dieser Behörde wirklich wert sind.