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Touristensteuer bei Ballermann Urlaubern kein Thema

Touristensteuer bei Ballermann Urlaubern kein Thema

 

Noch bis vor kurzem malten vor allem die Hoteliers ein ganz dunkles und böses Bild dieser nicht ganz unumstrittenen Steuer. Da die Einnahmen jedoch zum größten Teil wieder in Infrastruktur und Umwelt zurückfließen sollen, begrüßen sehr viele diese „Kurtaxe“.

Bei höchstens zwei Euro pro Tag, fällt die Touristensteuer auf Mallorca im Vergleich zu Kurtaxen in Deutschland deutlich geringer aus. Auf Sylt zahlt man pro Tag € 3,50, was fast das Doppelte dessen ist, was Urlauber auf Mallorca rechnen müssen.

 

Folgende Beträge werden pro Urlauber und pro Nacht auf Mallorca und am Ballermann ab der Saison 2016 fällig:

  • Fünf-Sterne-Hotels und Vier-Sterne-Plus-Hotels: Hauptsaison 2 Euro (Nebensaison 1 Euro)
  • Vier-Sterne-Hotels und Drei-Sterne-Plus-Hotels: 1,50 Euro (Nebensaison 0,75 Euro)
  • Drei-, Zwei- und Ein-Sterne-Hotels: 1 Euro (Nebensaison 0,50 Euro)
  • Ferienappartements mit vier Schlüsseln: 2 Euro (Nebensaison 1 Euro)
  • Ferienappartements mit drei Schlüsseln plus: 1,50 Euro (Nebensaison 0,75 Euro)
  • Ferienappartements mit einem, zwei oder drei Schlüsseln: 1 Euro (Nebensaison: 0,50 Euro)
  • Private Ferienwohnungen: 1,50 Euro (Nebensaison 0,75 Euro)
  • Hotels und Herbergen auf dem Land: 1 Euro (Nebensaison 0,50 Euro)
  • Pensionen, Hostels und Campingplätze: 0,50 Euro (Nebensaison 0,25 Euro)
  • Herbergen und Berghütten: 0,50 Euro (Nebensaison 0,25 Euro)
  • Kreuzfahrtschiffe: 2 Euro (Nebensaison 1 Euro)

Es werden noch 10% MwSt. fällig. Ab der 8. Übernachtung sind nur 50% der Gebühren zu entrichten.

 

Bei mehreren Umfragen in den letzten Tagen am Strand, sagten nur ganz wenige echte Sparfüxe, dass ihnen diese Steuer nicht passt. Dabei ging es aber eher ums Prinzip, als um die Höhe. Grundsätzlich muss man festhalten, dass 95% der befragten Urlauber die Abgabe bezahlen und deren Erhebung auch verstehen.

Österreicher und Schweizer hingegen fragen sich, warum dies erst jetzt kommt. Manche meinten sogar sie würden auch gerne mehr bezahlen, da sie es aus ihrem Heimatland nicht anders kennen.