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Ballermann Strafzettel sind nur eine große Story

Ballermann Strafzettel sind nur eine große Story

 

Wie man heute in einem herrlichen Artikel der Mallorca Zeitung lesen kann, werden dort die Strafzettel nun als Luftnummer bezeichnet. Denn von den ausgestellten 163 Strafzetteln, über die in den damaligen Artikeln geschrieben wurde, wurden nicht mal 10 bezahlt!

 

Bisher wurde noch niemals ein Tourist außerhalb Spaniens wegen dieser Vergehen angeschrieben und um Zahlung gebeten!

 

Warum die Strafzettel im Ausland nicht eingetrieben werden, hat einen einfachen Grund. Das Geld würde ebenfalls in dem eintreibenden Land bleiben und nicht nach Mallorca fließen. Deutschen Behörden würde es umgekehrt allerdings ähnlich gehen, da dieser Vorgang im EU-Rahmenbeschluss 2005/214/JI, Artikel 13 definiert ist.

 

Bisher ist kein Fall bekannt, in dem ein SpassTourist in Deutschland die Ballermann Strafzettel auch wirklich zahlen musste. Der Tipp von malleBZ die Strafzettel am Ballermann auf keinen Fall zu bezahlen, war mehr als richtig und wird durch die international tätige Anwältin Katia Genkin aus Düsseldorf nochmal bestätigt.

 

Anwälte raten generell dazu, Strafzettel nie direkt im Ausland zu bezahlen, da diese meist nicht klar verständlich sind und eine Beweisaufnahme komplett fehlt.

 

Da die Polizei am Ballermann die SpassTouristen jedoch zum Großteil in Ruhe lässt und nur ganz harte Fälle wegen lauter Musik bestraft, wird es künftig auch kaum mehr Strafzettel geben. Die Strafzettel gehen aktuell grade eher an Helmuts, Massagi und Coco Melon!