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Beschämende Informationslage zum Alkoholverbot auf Mallorca

Beschämende Informationslage zum Alkoholverbot auf Mallorca

 

Bei schönstem Wetter war malleBZ heute sowohl bei der Vereinigung der Hoteliers, beim Ayuntamiento also den örtlichen Behörden und der Policial Local um auf doof an Infos ranzukommen. Bewusst als Tourist unterwegs, wollten wir mal wissen, was der „normalsterbliche Spasstourist“, also ihr da draußen, aktuell an Infos bekommt.

 

Das Ergebnis ist für eine Touristenregion wie die Playa de Palma einfach nur beschämend.

 

Auf der eigentlich zuständigen Behörde, dem Ayuntamiento der Playa de Palma, wusste man überhaupt nichts von den neuen Regeln. Auch die Verantwortliche für den „Districto“ telefonierte lieber, als Infos zu geben. Als sie dann endlich mit dem telefonieren fertig war, verwies sie tatsächlich auf die vom Gericht gekippten Benimmregeln, die als verfassungswidrig gelten. Von neuen Regeln und Gesetzen wüsste Sie nichts, auch nicht das Ihr Bürgermeister Hila Strafen bis zu € 3000,- angekündigt hätte.

 

Ein freundlicher Beamter der Policial Local gab da schon hilfreichere Infos. Da die Playa de Palma nun so behandelt wird, wie der Paseo Maritimo in Palma, sind Strafzettel für Saufgelage (Botellons) zwischen € 750,- und € 1500,- auszustellen. Dies gelte pro Kopf! Er sagte aber auch, dass man niemanden bestrafen würde der sein Bierchen gemütlich am Strand trinkt. Allerdings gab er auch zu verstehen, sollten 20 Mann zusammensitzen und gemütlich ein Bierchen trinken könnte das allerdings wieder als „Botellon“ gesehen werden.

 

Auf der Hoteliersvereinigung war man ebenfalls erstaunt über die Infolage. Diese fertigten aber ein Plakat was auf mögliche Probleme hinweist und auf Gefahren hinweisen soll.

 

Weder das Ayuntamiento noch die Policia Local haben aktuell eine Liste, wer wann warum für was bestraft wird. Keine klaren Vorgaben wie z.B. wer 5 Dosen Bier am Strand hat muss € 400,- zahlen, wer 10 Dosen hat € 800,-.

 

Leider setzt sich hier wieder genau das Problem fort was schon mit den alten Benimmregeln herrschte. Die Politik und ihre medialen Diener kündigen tolle und große Infokampagnen an, um die Urlauber zu informieren und am Ende ist es nicht mal ein feuchter Furz der hinten rauskommt.

 

Beschämend für einen Ort der ausschließlich vom Tourismus lebt!