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Best Price Urteil gut für Urlauber und Touristen

Best Price Urteil gut für Urlauber und Touristen

 

Kurz vor Weihnachten sorgte das Deutsche Kartellamt in der Hotelbranche für großes Aufsehen. In einem richtungsweisenden Urteil, wurde nach HRS nun auch Booking.com die Best Price Klausel verboten.

 

 

 

Mit dieser in den Verträgen mit deutschen Hotels beinhalteten Best Price Klausel, sicherten sich die besagten Hotelbuchungsportale bisher immer die besten Preise der Partnerhotels. Die Best Price Klauseln verpflichten die Hotels, bei einzelnen Online-Dienstleistern etwa den jeweils niedrigsten Preis, die höchstmögliche Zimmerverfügbarkeit und die jeweils günstigsten Buchungs- und Stornierungskonditionen anzubieten. Dies bedeutet, dass Hotels ihren Kunden kein günstigeres Angebot machen dürfen, als im Internet über die besagten Portale.

 

 

"Die Best Price Klauseln sind nur auf den ersten Blick vorteilhaft für die Verbraucher, da sie letztlich den Wettbewerb zwischen den Hotelbuchungsplattformen einschränken", sagte Andreas Mundt, ehemaliger Präsident des Bundeskartellamtes, dem Spiegel.

 

 

 

Auch auf Mallorca sind die drei großen Buchungsportale HRS, Booking.com und Expedia vertreten und nutzen diese Best Price Klausel noch. Sollte sich Spanien ein Vorbild an Deutschland nehmen so könnte die Klausel jedoch ebenfalls schnell gekippt werden, was einen besseren und faireren Wettbewerb unter den Hotels fördern würde.

 

 

 

Für Urlauber und Touristen würde dies vor allem mehr Service, mehr Preistransparenz und günstigere Ferien bedeuten.