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Flüchtlinge bekommen nur eine Bruchbude am Ballermann

 

 

Spanien und auch Mallorca werden in den kommenden Wochen Flüchtlinge aus den Krisengebieten wie Syrien, Lybien, Afghanistan u.a. aufnehmen. Mitten in der Tourismuszone der Playa de Palma, Tür an Tür mit Restaurants und 4 Sterne Hotels, werden ab Oktober ca. 100 Flüchtlinge einquartiert.

 

 

Das Gebäude gleicht heute aber eher einer baufälligen Pennerunterkunft! Sollten hier im Oktober tatsächlich Flüchtlinge unterkommen, ist aber schon sehr viel zu tun!

 

 

Das man Platz schaffen muss für Menschen die in Not sind, steht außer Diskussion.

 

 

Doch ob man den Menschen die dort unterkommen, wirklich einen Gefallen tut ist fraglich. Den 100 Kriegsflüchtlingen stehen insgesamt 24 Zimmer mit ca. 10 – 16 qm zur Verfügung. Diese dienten als Doppelzimmer und sollen nun von 4 Menschen bewohnt werden!

 

 

 

malleBZ war heute an dem Gebäude, in dem in ca. 2 Wochen die ersten Flüchtlinge erwartet werden. Bewohnbar sieht die ehemalige Jugendherberge nicht aus. Nachbarn geben die Auskunft, dass dort Obdachlose hausen und im Keller auch der ein oder andere Junkie anzutreffen sei. Wie die Fotos zeigen ist ein Bereich tatsächlich bewohnt, da dort ein Schal hängt und eine Matratze liegt.

 

 

 

Es ist vermüllt, die Fenster sind eingeschlagen und es wurde wohl vermehrt versucht die Stahltür aus der Wand zu holen. Auf dem Grundstück stinkt es, da die „aktuellen Bewohner“ offenbar direkt auf den Beton kacken.

 

 

 

Einige der Nachbarn scheinen aber gar nicht zu wissen, dass dort bald eine Unterkunft für Flüchtlinge geschaffen wird. Eine Anwohnerin war sehr erstaunt darüber und sagte das es bisher keinerlei Informationen dazu gab, weder vom Vermieter noch ein Flugblatt der Gemeinde.

 

 

 

In der direkten Umgebung, also um Umkreis von ca. 100m liegen 3 Iberostar Hotels mit 4 Sternen, über 10 Restaurants, Bars und gastronomische Betriebe. Wie sich die Flüchtlinge fühlen wenn ihnen den ganzen Tag das Paradies vor die Nase gehalten wird, man selbst aber in einer baufälligen Ruine um einen Laib Brot kämpft?

 

 

 

Da in der Neben- bzw. die Wintersaison diese drei Iberostar Hotels beliebte Ziele der Radfahrer sind, bekommen die Flüchtlinge dort jeden Tag unter die Nase gerieben, dass Europäer mit € 10.000 Rädern umher fahren, während sie selbst nichts zu essen haben.

 

 

 

Da auch die Helmuts im Winter schwer zu kämpfen haben und aus ganz andern Teilen Afrikas kommen, werden diese schwer kapieren, warum Sie nichts bekommen und die Flüchtlinge werden „versorgt“.

 

 

 

Die Probleme sind vorpragrammiert und das Gebäude ein bisschen den Anschein von menschenunwürdig!