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All Inklusive Angebote sollen begrenzt werden

 

Bei all dem Schwachfug der heute mit Alkoholbegrenzung und Datenbanken aus dem Rathaus in Palma bekanntgegeben wurde, findet sich aber auch Positives. Laut dem Bürgermeister will man endlich auch die All Inklusive Angebote der Hotels eindämmen und begrenzen. Dazu will man bei der Balearen Regierung einen entsprechenden Antrag einreichen.

 

Eine Nachricht auf die viele Restaurants am Ballermann und der Playa de Palma gewartet haben. Denn grade diese All Inklusive Angebote, egal ob in Hotels oder Discos, sind Gift für gute Qualität und ein breitgefächertes Angebot. Da kleine Restaurants und Bars in einem so großen Urlaubsgebiet wie der Playa de Palma das Salz in der Suppe sind, müssen diese auch genug vom Kuchen abbekommen.

 

Durch immer mehr werdende All Inklusive Angebote kamen sogar einige alteingesessene Restaurants in Probleme. Ein Großteil der Hotelgäste bleibt die ersten Urlaubstage aus, da man ja das All Inklusive Essen bezahlt hat. Doch spätestens am 3. Tag und der Erkenntnis das Mallorca Urlaub nichts mit Kartoffelbrei, Spiegelei und Fischstäbchen zu tun hat, finden die Hotelgäste dann recht ernüchtert den Weg in die Restaurants.

 

 

Bei einer Saison von fünf bis sechs Monaten sind diese 3 Tage pro Woche für ein kleines aber feines Restaurant schon geschäftsbedrohlich. Denn an der Playa de Palma hat man nur knapp 180 Tage Zeit Geld zu verdienen, um 365 Tage Kosten tragen zu können.

 

Ob dabei allerdings die übermächtigen Reisekonzerne so einfach mitspielen, wie die deutschen Touris bei den Benimmregeln, kann man sich nicht wirklich vorstellen. Doch auch auf Mallorca stirbt die Hoffnung zuletzt!