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Erneuter Sieg vor Gericht für das Entlein

 

 

Wie den regelmäßigen Lesern sicher bekannt ist, meinen einige Schlauberger das Urheberrecht würde nur dann gelten, wenn man selber Geschädigter ist. Einer der schlimmsten Geizhälse auf Mallorca, der Betreiber vom Jürgen Drews Bistro „König von Mallorca“ Maurice Gritzmacher, muss diesen Irrtum nun sehr teuer bezahlen.

 

 

In einer langwierigen Verhandlung mit dem Aktenzeichen 2 C 3677/44 vor dem Amtsgericht Stuttgart, wurde malleBZ zu 100% als Urheber identifiziert und somit auch zu 100% Recht gegeben.  

 

 

 

Der Richter stufte die Aussagen des Zeugen Matthias Zapp (siehe Bild), ehemaliger Betriebsleiter im „König von Mallorca“, als nicht glaubwürdig ein. Der Zeuge Zapp, der zweimal vor Gericht aussagen musste, widersprach sich zu sehr in seinen fantasievollen Ausführungen.

 

 

Bei der 1. Aussage meinte Matthias Zapp: „Ich habe in dem Lokal im April 2011 angefangen zu arbeiten. Ich habe das Lokal mit eröffnet“ um bei der 2. Vernehmung auf die Frage wann genau er dort die Arbeit begann, folgendes festzustellenDies war Anfang Februar. Das genaue Datum kann ich heute nicht sagen. Es mag der 10. oder 15. Februar gewesen sein. Ab diesem Zeitpunkt war ich fast täglich in dem Cafe“

 

Dem aber nicht genug, denn auch beim Zeitraum wann das streitgegenständlich Bild entstand hat Matthias Zapp zwei Versionen.


„Die Bilder, um die es geht, sind von Herrn Lipp bei der Eröffnung gemacht worden“ (Eröffnung war am 30.4.2011) oder „Das streitgegenständliche Foto ist gemacht worden, als Herr Drews seine Utensilien in das Cafe brachte (Dies war am 23.2.2011)

 

 

Das war dem Richter dann auch zu viel des Guten und somit zweifelte er auch das erfundene Gespräch an, welches der Zeuge Zapp immer wieder aus dem Hut zauberte.

 

 

Lügen vor Gericht ist in der Regel teuer, doch Herr Zapp dachte offenbar man würde seine Lügenmärchen nicht bemerken oder ihm als quasi Abgesandten des Königs von Mallorca alles abnehmen. Falsch gedacht!

 

 

Auf Grund der unterschiedlichen Versionen war dem Richter schnell klar, dass es so, wie es der Zeuge Zapp erzählt nicht gewesen sein konnte. Für den Zeugen Matthias Zapp werden die Auftritte vor Gericht noch ein langes Nachspiel haben. Da dieser zweimal eine Falschaussage machte, hat sowohl die Polizei wie auch Staatsanwaltschaft Zweibrücken ein paar Fragen.

 

 

Das Urteil zu Gunsten malleBZ ist eindeutig und bewegt sich in vierstelliger Höhe. Es werden nun Regressforderungen der Verurteilten in Höhe von ca. € 5000,- auf Herr Zapp und das Jürgen Drews Bistro „König von Mallorca“ zukommen. Man hätte sich diese Summe sicher sparen können, doch leider ist Fairplay in diesen Kreisen einfach ein Fremdwort.