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Kein Geld fürs Hotel? Dann bleibt daheim!

 

Immer wieder werden die deutschen Touristen in El Arenal von den Inselmedien als asozial und minderwertig dargestellt. In den gleichen Artikel werden die Inselbewohner über den grünen Klee gelobt und als leidende Opfer des Massentourismus dargestellt.

 

 

Doch eben genau diese Inselbewohner, welche Vorzugsweise in den kleinen malerischen Dörfchen von Mallorca wohnen und den Massentourismus verfluchen, fördern die schlimmste Form aus reiner Geldgier.

 

Immer mehr entwickelt sich die illegale Vermietung von Ferienwohnungen zum Horror für die regulären Anwohner der betroffenen Häuser. Denn die „Touristen“ haben keinerlei Regeln zu befolgen, wie etwa in einem Hotel. So kann es dann schon mal passieren, dass sich 4 Leute in die vermeintliche Ferienwohnung einmieten, aber 8-10 darin wohnen. Genauso wenig muss man sich in illegalen Ferienwohnung um die Hotelsecurity Gedanken machen, welche die Nachtruhe kontrolliert. In diesen illegalen Appartements wird gefeiert bis der Arzt kommt oder ein Anwohner aufwacht.

 

 

Da sich diese Touristen nie ein Hotel an der Playa de Palma leisten könnten, öffnen diese illegalen Ferienwohnungen neue Dimensionen der Belästigung der Anwohner von El Arenal. Geöffnet werden diese Türen durch die scheinheiligen und in einer Doppelmoral lebenden Mallorquiner deren Geldgier phänomenal ist. Den angestrebten Qualitätstourismus wird man so nicht erreichen, aber eine Verschlimmerung und ausbleibende zahlungskräftige Touristen ganz sicher!

 

 

Witzigerweise werden diese illegalen Ferienwohnung aber nicht etwa von Deutschen gemietet, denen so gerne der schwarze Peter zu geschoben wird, diese haben wohl Geld für das Hotel. Vielmehr sind es Holländer die aktuell für einen Schwarzgeldregen in den kleinen malerischen Dörfchen auf Mallorca sorgen.

 

 

 

Hier muss auf schnellstem Wege die Associacion de Hoteleros ihre Macht einbringen um diesem Wahnsinn einen Riegel vorzuschieben und die Regierung drakonische Strafen verhängen. Eine Obergrenze von ca. 40.000 legalen Hotelbetten beruht nicht auf wilden Fantasien irgendwelcher verpeilter Wissenschaftler. Diese Obergrenze beruht auf der Infrastruktur, die schon mit diesen 40.000 Hotelbetten am Rande der Belastbarkeit ist.

 

 

Wohnraum in El Arenal ist ohnehin schon knapp und viel zu teuer. Durch die illegalen Ferienwohnungen wird dieser noch knapper und noch teurer, doch die Regierung sieht davon keinen Cent an Steuern. Schlaue Kerlchen diese Mallorquiner, denn am Ende vom Tag sind es wieder die deutschen Touristen die El Arenal in Verruf bringen!