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Wieder mehr Glasscherben Opfer am Ballermann

 

 

Sommer, Sonne, Alkohol! Das ist die Grundformel für einen gelungenen Spaßurlaub am Ballermann auf Mallorca. Im letzten Sommer wurde dieser Spaß durch Großteils schwachsinnige Benimmregeln eingedämmt. Eine dieser Benimmregeln scheint hinsichtlich der steigenden Opferzahl in diesem Sommer jedoch sehr sinnvoll zu sein. Das Verbot von Glas am Strand und auf der Promenade der Playa de Palma sollte unbedingt eingehalten werden.

 

 

 

Denn wie es aussieht, wenn man in eine Glasscherbe am Strand tritt, zeigen die Fotos. Kaum vorstellbar, dass man dies gerne an den eigenen Füssen erleben möchte.

 

 

Die Wunde auf dem Foto ist so groß wie ein 2 Euro Stück und ca. 0,5 Zentimeter tief. Die oberen Hautschichten wurden bis kurz vors Fleisch von einer im Sand versteckten Glasflasche sauber abgetrennt. Das Blut lief über 2 Stunden und konnte nur durch ärztliche Versorgung gestoppt werden. Die Schmerzen seien aushaltbar, solange man nicht in die Nähe von Strand und Salzwasser kommt, sagte der Geschädigte.

 

„Ich bin am Ballermann 5 zwischen den Schirmen entlang gelaufen. Auf einmal ein stechender Schmerz als würde dir jemand ein glühendes Stück Metall gegen die Fußsohle drücken. Ich habe geblutet wie verrückt! Zum Glück im Unglück steckt nichts im Fuß, sonst müsste ich zu allem Überfluss auch noch ins Krankenhaus.“ schilderte das Glasscherben Opfer gegenüber malleBZ den schmerhaften Unfall.

 

 

 

Auch die Ärtze bestätigte die steigende Zahl der Schnittwunden im Sommer 2015. Diese sei wieder auf dem Niveau vor den Benimmregeln aus dem Sommer 2013. „Es kommen wieder regelmäßig Urlauber mit Schnittverletzungen durch kaputte Glasflaschen in die Praxis. Letzten Sommer war das kaum der Fall, doch dieses Jahr sind es wieder viel mehr Opfer!"

 

 

 

Einen Tipp gab es auch gleich noch mit auf den Weg, denn das richtige Pflaster bzw. der richtige Verband sind bei einer solchen Verletzung enorm wichtig. Achtet bitte unbedingt darauf atmungsaktive Pflaster zu verwenden, diese unterstützen den Heilungsprozess. Wasserdichte Pflaster sind in diesem Fall kontraproduktiv, da diese auch das Infektionsrisiko erhöhen und den Heilungsprozess nicht optimal unterstützen.

 

 

 

Das beste Pflaster ist allerdings eines das erst gar nicht gebraucht wird und der beste Arzt der, der nicht gerufen werden muss. Auch wenn die Polizei aktuell sehr locker mit den immer noch geltenden Benimmregeln umgeht, lasst das Glas weg vom Strand!