malleBZ Logo

facebook Logo  Google+ Logo  Twitter Logo  Youtube Logo 

Aus der Krise mit Cannabis Legalisierung

 

 

Im Wahlkampf auf Mallorca beginnt heute Nacht die heiße Phase. Ab 24 Uhr dürfen die Parteien öffentlichen Wahlkampf betreiben, sowie Plakate aufhängen und Handzettel verteilen.

 

Einige der jungen aufstrebenden Parteien wie z.B. Més und Podemos gehen dabei neue Wege. Statt nur wieder neue Hotelburgen zu planen oder Mallorca weiter in eine Betonplattform zu verwandeln, setzt man hier auch auf die Legalisierung von Cannabis.

 

Offenbar hat man in diesen Parteizentralen mal in der großen weiten Welt recherchiert und über die Inselgrenzen hinaus gedacht. In US Bundesstaaten wie Colorado, Alaska, Washington und Oregon schon mehr als erfolgreich in die Tat umgesetzt, kommt nun auch Spanien auf den Trichter. In diesen US Bundestaaten ist der Anbau, Besitz, Verkauf und Konsum von Cannabis legal und dem Alkohol gleichgestellt.

 

Da alleine Colorado, bei einer Einwohnerzahl von ca. 5 Mio., aus dem legalen Cannabis-Geschäft im Jahr 2014 über 40 Mio. Dollar Steuereinnahmen erzielen konnte, wären das bei 1 Mio. Einwohner auf Mallorca immer noch stramme 8 Mio. Euro. ACHT MILLIONEN EURO aus dem Nichts und obendrauf noch Entlastung für die Behörden, Polizei und Gerichte. Eine solche Finanzspritze jährlich würde der Insel sicher gut zu Gesicht stehen.

 

Hingegen sämtlicher Horrorvisionen konservativer Politiker, sind in Denver weder die Grundstückspreise gefallen, noch ist die Kriminalität gestiegen. Laut Denver Post ist sogar genau das Gegenteil eingetreten. Die Straftaten gingen um signifikante zweistellige Prozentzahlen zurück und die Immobilienpreise um die „Coffee Shops“, Dispensaries genannt, stiegen!

 

Immer mehr US Staaten machen es nun dem Vorbild Colorado nach, und es entsteht eine Multi-Milliarden-Dollar Industrie, die alleine im Jahr 2014 in Colorado 300 Mio. Dollar umsetzte!

 

Auf den Balearen existieren bereits sogenannte „Cannabis Clubs“ in denen es gemeinschaftlich erlaubt wird, nach einer Registrierung und Genehmigung, eine bestimmte Menge Cannabis zum Konsum anzubauen. Es darf allerdings kein Gewinn erzielt werden und die „Ernte“ darf nur an Mitglieder mit einer ID-Karte ausgegeben werden.

 

 

Diese Regelungen will man nun lockern und juristische Grundlagen anvisieren um die Cannabis Konsumenten auch zu Steuerzahlern zu machen. Denn bisher machen diese Cannabis Konsumenten nur die Drogen-Mafia reich.