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30000 Euro mit 3213 Strafzetteln eingenommen

Endlich kamen die Krawattenträger in Palma zusammen und zogen eine Bilanz der in politischen Kreisen auf Mallorca so hochgelobten „Benimmregeln am Ballermann“.

 

In vier Monaten habe man knapp € 30.000,00,- eingenommen und insgesamt 3213 Strafzettel geschrieben.

 

Da möchte man auf Grund der hohen Zahlen schon applaudieren, lässt es bei genauerem Hinsehen aber lieber!

 

Benimmregel Wahnsinn für € 9,33 im Schnitt

 

30.000 Euro mit 3213 Strafzetteln ergeben einen Schnitt von € 9,33 pro Strafmandat! Für diesen 9,33 Euro Durchschnitts-Strafzettel wurde jedoch ein Vielfaches mehr an Personalkosten aufgewendet und langjährige Mallorca und Ballermann Stammgäste vergrault.

 

 

Wer hier nun in Jubelstürme ausbricht, gehört entweder zur Partei von Mateo Isern und Alvaro Gijon oder kann nicht mehr alle Latten am Zaun haben. Diese 3213 Strafmandaten teilen sich wie folgt auf:


784 wegen illegalen Straßenverkaufs
681 wegen Massagen am Strand
600 wegen Verkaufs von Essen und Getränken am Strand
540 wegen Hütchenspiels
288 wegen Alkoholkonsum am Boulevard
105 wegen Verwendung von Glasflaschen am Strand

 

 

Für € 9,33 im Schnitt macht die Politik sich die Polizei zum Buhmann und tyrannisiert Spaßtouristen! Das sollte die Schlagzeile der Presse sein! Doch auf Mallorca werden Politiker dafür noch gelobt, denn der verhasste Flecken Erde den Spaßtouristen lieben ist diesen angepassten und leblosen Krawattenaffen ein Dorn im Auge.

 

 

Für € 9,33 im Schnitt setzen diese Herren ganze Gewerbezweige dem Untergang aus. Denn eine Bilanz der Supermärkte am Ballermann findet man nirgends in den elitären Kreisen. Einen Umsatzeinbruch von bis zu 75% im Gegensatz zum Vorjahr will kein Politiker gerne zugeben! Sogar einzelne Restaurants am Ballermann klagen über ausbleibende Gäste auf Grund dieser neuen Regeln.

 

Ballermann Discos auch betroffen

 

Aus internen Kreisen des Megapark hört man auch keine Jubelgesänge, denn hier blieb der erhoffte Ansturm auf Grund der verschärften Regeln am Strand aus. Auch in den Monaten Juli und August blieb man hinter den erhofften Zahlen zurück.

 

Einzig die Schinkenstraße, das Bamboleo, und der Bierkönig konnten profitieren, denn hier war irgendwie immer voll. Auch die Hotels hatten an der Poolbar deutlich mehr Umsatz als die Jahre zuvor. Viele Spaßtouris blieben diesen Sommer lieber im sicheren Hotel und feierten dort, als am Strand der polizeilichen Willkür ausgesetzt zu sein.

 

Für 2015 wäre es wirklich wünschenswert wenn sich die Politiker um die echten Probleme wie Klaunutten und Helmuts kümmern würden, diese sind auch 2014 mehr geworden und durch den dadurch gestiegenen Konkurrenzdruck immer aggressiver.

 

Nachrichten über diesen 9,33 Euro Durchschnitts-Strafzettel sollte es 2015 bitte keine mehr geben!