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Es regt sich der erste Widerstand am Ballermann

Beim heutigen Ortstermin mit einem der Sprachführer der Regel-Gegner kam schnell heraus, dass ein Großteil der Unternehmer am Ballermann diesen Verordnungsunfug ebenfalls kategorisch ablehnt.


Die neuen Regeln seien nur da um die großen Discos zu füllen. Es wird ganz offen über die Grupo Cursach als Drahtzieher dieser Schwachsinnsverordnung gesprochen, die vom befreundeten Alvaro Gijon im Rathaus umgesetzt wurde.
Denn nur an der Playa de Palma gibt es diese Regeln, im gesamten Rest von Mallorca bzw. Spanien ist so etwas undenkbar! Der ARD gegenüber sagte ein Unternehmer aus Magaluf "Wenn die hier so etwas einführen, dann brennt die Stadt. Hier leben 90% vom Alkoholverkauf!".

Am Ballermann brodelt es ähnlich und auch hier leben sehr viele Familien von diesen kleinen Supermärkten und Läden. Man will nicht hoffen, dass bald Feuer ausbricht!

 

Die einzigen Gewinnler im Augenblick sind die großen Biergärten und besonders der eine nach Kotze stinkende direkt hinter dem Ballermann 5. Nirgendwo anders an der gesamten Playa de Palma wird brav Alavaro Gijon´s "geniales Konzept vom neuen Ibiza" gefahren, nur im Megapark. Ein Schelm wer Böses dabei denkt.

 

Die Gruppe der Regel-Gegner wächst laut deren Aussagen wöchentlich und sie würden sich sehr über einen Zusammenschluss mit den deutschen Spaßtouristen freuen. Damit auch in Zukunft noch am Ballermann gefeiert werden kann. Man träfe sich jetzt schon seit 4 Wochen und die Wut sei deutlich zu spüren.

 

In all diesen Supermärkten und Unternehmen werden ab diesem Wochenende Listen für eine große Unterschriftensammlung ausliegen. Die Supermarkt Gruppe hat einen Anwalt und wird am Ende der Saison mit den Unterschriften politischen Druck ausüben. Gemeinsam ist man einfach stärker und hat auch gegen ein Unternehmen wie die Grupo Cursach eine realistische Chance. Ab September sind regelmäßige Demonstrationen gegen die neuen Regeln geplant und auch hier wäre eine Unterstützung der Spasstouristen vor Ort sehr willkommen.