Stern Artikel deckt die dunklen Seiten Mallorcas auf


Im Stern Artikel wird auch über das Drogen Dorf Son Banya berichtet. Dieses Dorf ist Inselweit berühmt bzw. berüchtigt und jeder weiß was dort passiert. Genauso weiß jeder wer dort das Sagen hat und das ist sicher nicht die Polizei! Die Problemviertel in Palma sind nicht zu vergleichen mit ähnlichen "Ghettos" in Deutschland, sie sind verwahrlost, marode, baufällig! Dort hat die Polizei kaum eine Chance, fährt nur durch ohne anzuhalten. Kein Beamter traut es sich dort einen Kleinkriminellen geschweige denn einen "Boss" tatsächlich zu verhaften, er würde mit seinem Leben spielen!

 

 

Einstürzende Häuser in der Nähe renovierter 4 Sterne Hotels, Ruinen in Bonzenwohngebieten und über 25000 leer stehende Wohnungen sind Themen die man in den "elitären Golfplatz und Yachtbesitzer Kreisen" von Mallorca gerne übersieht. Armut und Selbstmorde aus Scham sind Diskussionspunkte da werden auf einmal alle auf der Insel ganz ganz still. Darüber soll ja nichts an die Öffentlichkeit dringen, denn das würde dem Image der sicheren, noblen und achso schicken Insel Mallorca schaden. Besonders die Reichen und Schönen mögen solche Zeilen sicher nicht gerne, dies könnte ja schließlich in einem Verkauf der schicken Luxusimmobilie in Andratx enden.

 

Ein Jammer das die zahllosen illegalen Müllkippen neben den teuren Siedlungen, in der Nähe der Yachthäfen und in der so schönen und einzigartigen Natur Mallorcas nicht gezeigt wurden. Alles in allem ist der Artikel im Stern ein Bild der Wirklichkeit, die Fotos geben hervorragend die Stimmung wieder, was einigen "Inseltreuen" auch wieder schwer missfällt.

 

Nachdem es Alvaro Gijon geschafft hat, mal ein paar Tage seine Wahnsinns-Weltveränderungs-Theorien für sich zubehalten, da hustet Frank Feldmeier los. Der stellvertretende Chefredakteur der Mallorca Zeitung bricht einmal mehr eine Lanze für die Parteifreunde und den Immobilienmarkt auf Mallorca. Frank "Der Inselretter" Feldmeier rückt zum Glück die heile Mallorca-Golfplatz-Welt wieder grade und preist die sozialen Brennpunkte der Insel als perfekte Möglichkeit zum Geldverdienen an.

 

Wo Herr Feldmeier die Dreistigkeit hernimmt einen Kommentar wie folgenden zu schreiben, ist unverständlich und menschenverachtend: "Auch soziale Brennpunkte haben ihre Ästhetik und sogar Potenzial zum Geldverdienen. Das vom 'stern' gezeigte Viertel Corea (Nähe Ocimax) in Palma war so auch schon Kulisse für einen kreativen Werbespot."

 

Zum Kommentar von Frank Feldmeier

 

Alleine diese Worten reichen und man kann in aller Deutlichkeit sehen welcher gefährlichen Gesinnung dieser Herr ist. Auf dem Posten eines stellvertretenden Chefredakteurs ist diese Denkweise völlig unangebracht. Einmal mehr zeigt die Mallorca Zeitung, dass sie dem Diktat des Geldes unterliegt und nicht im Sinne des Wortes "Journalismus" agiert. Aber wie sollte man dies auch können, wenn die Geldgeber allesamt Immobiliengiganten und Politikgünstlinge sind.


Bei solchen Themen sollte Frank Feldmeier zukünftig einfach mal die unwissende Klappe halten oder sich bei Dunkelheit auf die beschriebenen Strassen begeben, um sich die Realität weit weg vom Golfplatz in Son Vida ansehen!

 

Wäre Mallorca nicht so eine korrupte Insel, die durch Vetternwirtschaft unter Dummen jährlich Millionen verbrennt, hätten wir in El Arenal und auch dem Rest der Insel schon längst "goldene Bordsteine" und mit "Diamanten verzierte Strassenschilder". Sicher gäbe es auch keine so gravierende Schieflage in der Gesellschaft. Doch das hier verdiente Geld fließt leider nicht in die richtigen Kanäle zurück, sondern landet bündelweise in dubiose Taschen von Politikgünstligen!

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