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In 5 Jahren ist die Party zu Ende

 

Vize-Bürgermeister Alvaro Gijon sagte zu BILD:
„In den nächsten fünf bis sechs Jahren werden wir das Erscheinungsbild an der Playa de Palma um 180 Grad drehen. Den Ballermann wird es in dieser Form nicht mehr geben.“ Legte aber gleich nach und meinte auch „Dieser Sauf-Tourismus ist nicht mehr zeitgemäß“, sagt Gijon. „Wenn die Leute sich betrinken, sollen sie das in den Diskotheken machen – nicht am Strand in der Öffentlichkeit.“ Da beißt sich die Katze schon in den Schwanz, denn es riecht schwer nach Polemik und Augenwischerei.
Im gleichen Interview sagte er auch: "Wir wollen Leute, die viel Geld ausgeben, z. B. mehr Touristen aus China und Dubai. St. Tropez, Miami und Las-Vegas sind Orte, an denen wir uns orientieren. Wir planen ein Touristen-Casino, in dem um Tausende gespielt wird.“ Und spätestens hier wird es wieder einmal phantastisch, denn um das zu erreichen muss mehr passieren als "Spaßtouristen zu verbannen"

 

Man erinnere sich an die utopischen Umbaupläne in Höhe von € 5Mrd, auf die wir bis heute warten. Schaut man nach Palma, steht dort seit ca. 2 Jahren ein Rohbau in der Gegend rum, der nie fertig zu werden scheint. Dieser Rohbau sollte laut der vorherigen Regierung mal ein Kongresspalast werden und Mallorca in Sachen "Tagungstourismus" ganz nach vorne bringen. Eine Straßenbahn sollte bis vor ca. 3 Monaten die Touris an die Playa bringen. Nichts davon ist passiert und auch diese Sätze werden hohle Phrasen bleiben.

 

Jetzt willl man die goldene Kuh schlachten und mitten in der Krise mehreren hundert Kleinunternehmern die Lebensgrundlage nehmen. Netter Nebeneffekt an der ganzen Sache. Die Markeninhaber Ballermann können in 5 Jahren dann wohl auch einpacken, denn ohne Mallorca ist die ganze Soße nichts mehr wert.

 

 

malleBZ startet eine Online-Petition zum Erhalt des Ballermann