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BILD Artikel bringt Stimmung in die Bude


Schönmalen ist aber genau der falsche Weg, denn die angesprochenen Probleme in diesem Artikel sind so real wie der Strand, die Sonne und das Meer. Nicht umsonst gingen die Unternehmer und Ladeninhaber auf die Straße und demonstrierten gegen die "Halbwelt am Ballermann"! Mit Schildern wie "Stopp die Prostitution", "Stopp den illegalen Handel" und ähnlichem, machten sich die Unternehmer zum ersten Mal auf sich aufmerksam. Die Politiker scheint das aber nicht zu interessieren, und so verabschiedet man lieber eine "Dumm Verordnung" nach der anderen um die Großgastronomen wie die Grupo Cursach Ocio zu schützen und noch größer werden zu lassen. Auf einmal ist Geld für Übersetzer da, die ab dem 28.6.2013 den Touris erklären sollen, warum man ab 22 Uhr nicht mehr auf der Mauer vor dem Megapark sitzen darf und sein Geld doch besser im Megapark ausgeben soll. Das alles bezahlt der Steuerzahler, nicht der Megapark!

 

 

Da darf man sich als Politiker nun nicht wundern wenn eine Zeitung das ganze Übel aufdeckt und in einen 4-seitigen Artikel packt. Es wäre sicher zielführend, wenn diese Politiker, die sich nun aufblasen wie Kugelfische, mal Nachts an die Playa de Palma kommen würden um sich selbst ein Bild davon zu machen. Doch keiner dieser Krawatten-Jonnys weiß tatsächlich was hier passiert, denn in El Arenal gibt es noch keinen Golfplatz!

 

Wie weit weg die Politiker sind, zeigt die Aussage des spanischen Innenministeriums:
"Das spanische Innenministerium hat auf einen in der "Bild am Sonntag" erschienenen Bericht über die Playa de Palma reagiert und die Darstellung zurückgewiesen, derzufolge es immer mehr Kriminalität an der wichtigsten Touristenmeile auf Mallorca gebe. "Das Gegenteil ist der Fall", sagte der zuständige Staatssekretär am Dienstag. Die Kriminalitätsrate sinke auf Mallorca, sagte Francisco Martínez im Rahmen einer Pressekonferenz in Madrid. Zwar gebe es kriminelle Vorkommnisse, dies seien aber isolierte Phänomene." Als Stand Up Comedian würde sich Herr Martinéz sicher auch gut machen!

 

Die Kriminalitätsrate sinkt aus einem Grund auf Mallorca, es fehlen die Polizisten und Beamte um mehr Fälle bearbeiten zu können. Es werden Fälle unter den Tisch gekehrt und nicht verfolgt. Es wird bestochen das sich die Balken biegen! Die Richter handeln noch gutdünken und revidieren sinnvolle Urteile. So viele Helmuts wie aktuell, hatten wir schon lange nicht mehr. Die Nutten werden auch immer mehr und mittlerweile kommen auch die Rumänen und Bulgaren in großer Zahl dazu um ihr Stück vom Kuchen zu bekommen.

 

Man sagt: "Nur getroffene Hunde bellen", und nach dem Echo auf den BILD Artikel müssen jede Menge Hunde getroffen worden sein. Eine Schande das dann auch noch Medien den Diener machen und diesen Dampfplauderern und Golfplatztouristen eine Plattform zu bieten. Dabei sind grade die Politiker auf Mallorca diejenigen, die einem "Kriminellen" am wenigsten ans Bein pissen sollten, denn sie haben meist selbst genug Dreck am Stecken!

 

 

Das spanische Strafrecht gehört reformiert, die Einwanderungspolitik überdacht und die Tourismuszonen sollten geschützt werden, statt ausgesaugt! Es wäre sicher ein guter Ansatz die dunklen Gassen und hochfrequenten Plätze mit Überwachungskameras auszustatten. Außerem sollte an der Playa de Palma Politik für alle gemacht werden!