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Saufverbot auf der Mauer gefordert

 

Die Bosse müssen jeden Abend mit ansehen, wie die wertvollen Euros direkt vor dem Megapark in die Kehlen der "Gratis-Säufer" rollen und sie keinen Cent davon abbekommen. Vor zwei Jahren war der Megapark bzw. die Grupo Cursach Ocio der Initiator für die ersten "Saufen verboten" Empfehlungsschilder, die vom Ballermann 6 bis zum Ballermann 4 angebracht wurden. Durch diese Initiative sollen die "Vorglüher" vom Strand in den Megapark getrieben werden um dort ihr Geld auszugeben. Da die Mallorca Zeitung sehr gut mit dem Megapark befreundet ist, wird dieses Medium nun einmal mehr als politisches Instrument genutzt um Druck zu machen. Die lauten und asozialen Deutschen seinen Schuld an der Lärmbelästigung, dem Niedergang der Playa und sollen nun endlich anständig und leise sein. Drinnen in den Läden ist es dann aber scheinbar vollkommen egal wie laut sie sind und wie viel sie saufen, wichtig ist alleine wo das Geld ausgegeben wird.

Es ist auch völlig egal wie laut auf dem Heimweg durch Wohngebiete zum Hotel gesungen werden darf, nachdem in der Disco das letzte Geld ausgegeben wurde. Niemanden im beschaulichen und ehrwürdigen Palma und der Mallorca Zeitungs Redaktion juckt es, daß täglich tonnenweise Papierflyer die Playa de Palma und das Meer verdrecken, solange es einer der reichsten Gastronomen am Ballermann macht.

Hier wird einmal mehr "Geld-Geil-Politik" auf dem Rücken der Spaßtouristen ausgetragen um reiche Menschen noch reicher zu machen, aber keinesfalls um die Playa de Palma zu schützen. Man kann nur hoffen, daß in Palma auch nichtkäufliche Entscheidungsträger an der Ausarbeitung dieser "Verordnung" mitzureden haben.