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Noch mehr Klimakiller auf Mallorca

Wenn man allerdings in den Maschinenraum kommt, macht der Fortschritt an der Tür abrupt halt und man fühlt sich wieder in Großmutters Zeiten versetzt. Hier böllert immer noch der gute alte "Vorkriegs-Schiffsdiesel" vor sich hin, der die Abgase des Rohöls fast ungefiltert in die Welt um ihn herum bläst. Herrlich, diese dicken schwarzen Schwaden mit Schwefelgeruch, noch ohne diese lästigen Katalysatoren und Filteranlagen.
Mit dem wachsenden Umweltbewusstsein sollte man denken, dass die Zeit dieser "subventionierten Klimakiller" vorbeigeht oder zumindest der Antrieb mit ökologischem Aspekt verbessert wird. Doch weder das Eine, noch das Andere ist der Fall, denn es werden immer mehr dieser "schwimmenden Zeitbomben" gebaut und auf Mallorca reiben sich die "Geschäftsmänner" erwartungsfroh die Hände. Nach den Unruhen in der arabischen Region des Mittelmeeres steuern immer mehr Kreuzfahrtschiffe auf Mallorca zu und bringen den "Touristensegen" nach Palma.
Jetzt will auch Alcudia profitieren und öffnet den Hafen für die "Ozeanriesen", bleibt abzuwarten wann ein "stolzer Kapitän mit weißrussicher Liebhaberin" auf die Felsen von Cap Formentor donnert und ein einmaliges Naturschutzgebiet zerstört.
Wer sich bei diesem "Umweltmanagement auf Mallorca" weiter darüber beschwert das an der Playa de Palma zu viel Müll oder Lärm entsteht, aber auf der anderen Seite diesen "Müllschleudern" die Tore öffnet kann nicht von dieser Welt sein. Statt den jungen und zukünftigen Touristen die Insel schmackhafter zu machen, werden "steinreiche Rentner und deren Krankenpfleger" auf "Lazarettschiffen" angekarrt um in den Luxusboutiquen und exklusiven Marken Shops für Umsatz zu sorgen.
Nicht umsonst gab es für TUI und Aida Cruises den Schmähpreis "Dinosaurier des Jahres" vom NABU.