Umbau der Playa de Palma wird zum Witz
Aus 4 Milliarden werden 6 Millionen!
Der Umbau der Playa de Palma geistert nun schon seit ca. zwei Jahren durch die Medien, Behörden und Eigentümerhaushalte auf Mallorca. Vollmundig wurden zukunftsweisende und bahnbrechende Ideen bzw. Visionen eines neuen "Mallorca Tourismus" angekündigt und Loblieder auf die beteiligten Politiker gesungen. Außer großen Sprüchen, jeder Menge verbranntem Geld, reichen Lokalpolitikern und Verwirrung ist in dieser Zeit aber nicht wirklich etwas Produktives passiert. Jetzt will man aber den Straßenbelag, die Beleuchtung und öffentliche Gärten in Can Pastilla und Las Maravillas für ca. 6 Millionen Euro sanieren und damit dann auch endlich im Herbst 2012(!!) anfangen. Wahnsinn.
Bei diesem Tempo und der Nachhaltigkeit der getroffenen Entscheidungen kann sich der Auftakt zum Umbau aber auch gut und gerne bis 2050 ziehen und wird sicher noch den ein oder anderen Lokalpolitiker richtig reich machen. Wenn man bedenkt das der wahre Wirtschaftsmotor der Insel der Sommertourismus an der Playa de Palma ist, ein Armutszeugniss für die Politik und Parteien. Man baut lieber für einige hundert Millionen Euro einen überdimensionierten Kongresspalast, der auch nicht fertig wird.
Die Vetternwirtschaft und Korruption auf Mallorca verhindert einmal mehr einen Schritt in die richtige Richtung, von dem scheinbar "die Falschen" profitieren könnten. Der Schritt ins 21. Jahrhundert wäre jetzt auch in den Köpfen der "Mächtigen der Insel" wichtig, um nicht irgendwann über eingestürzte Hotels zu lesen oder extrem rückläufige Urlauberzahlen.
Einmal mehr lacht die Welt über "Mallorkistan" wie es leibt und lebt.
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